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Neue Angebote für Kinder

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Betreiber der Naturherberge:

NABU Kreisverband Aue-Schwarzenberg

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Sie suchen als Gruppe noch eine Unterkunft zu Ostern? Unsere Einrichtung ist freigeworden!

8. Stammtisch Obst

 Der NABU-Kreisverband Aue-Schwarzenberg lädt alle Interessenten zum „8. Stammtisch Obst“ nach Affalter ein.
Am Sonnabend, den 08. April 2017, findet auf dem Gelände der Naturherberge Affalter, wie in den vergangenen Jahren, ein Obstbaumschnitt- und Veredelungskurs statt. Willkommen ist jeder, ob Profi  oder Laie, der sich für dieses Thema interessiert. Hauptsächlich wird das Beschneiden und Veredeln von Hochstammobstbäumen in Theorie und Praxis behandelt. Für Fans von alten Apfelsorten liegen Reiser zum Mitnehmen und Tauschen bereit.
Die Veranstaltung beginnt 9.30 Uhr. Gegen 12.00 Uhr kann, wie es zu einem Stammtisch gehört, ein kleiner Imbiss eingenommen werden.

Frühlingsspaziergang 2017 an der Viechzig bei Hundshübel

Der Frühlingsspaziergang 2017 des Landschaftspflegeverbandes Westerzgebirge e.V. findet diesmal in Hundshübel statt und nennt sich: "Die Viechzig bei Hundshübel / Der schönste Ausblick im Westerzgebirge".

Die geführte etwa 4 Kilometer lange Rundwanderung bietet beeindruckende Ausblicke auf die Talsperre Eibenstock und das Auersberggebiet, führt vorbei an Bergwiesen und -weiden, Streuobstwiesen, Hecken, Wäldern und einem hübschen Erzgebirgsort.
Sie findet am Sonnabend, den 13.05.2017, um 9.30 Uhr statt. Treffpunkt ist die Ev.-Luth. Kirche in Hundshübel.

Zitat der Woche

„Nun, in der Natur wird nichts als Unsinn getrieben. Die Schmetterlinge tanzen, die Käfer musizieren, der Pfau schlägt sein Rad, der Hahn benimmt sich grässlich albern, und unser nächster Verwandter, der Affe, hat nichts als Schabernack im Kopf ... Ich glaube, dass einem Apfelbaum seine Äpfel ziemlich unwichtig sind und dass er seinen Hauptspaß im Blühen und Duften und derlei zwecklosem Unsinn findet. Im Grunde ist es unter den Menschen auch nicht anders. Alles wirklich Wertvolle ist aus einer Spielerei hervorgegangen ... Ja, man kann soweit gehen zu sagen: Ein Mensch, der nicht weiß, dass er ein Narr ist, ist nicht nur kein Künstler, sondern versteht überhaupt nichts vom Leben.“
Egon Friedell (1878-1938)

Mehr Zitate der Woche finden Sie unter NABU / Hintergrund / Zitat der Woche.

Zum Nachdenken und Nachfühlen (35)

„Besonders unvergeßlich aber war mir stets, was Alphonso uns damals über das Leben und Sterben der Motten erzählte, und noch heute bringe ich ihnen unter allen Kreaturen die größte Ehrfurcht entgegen. In den wärmeren Monaten geschieht es nicht selten, daß sich der eine oder andere Nachtflügler, aus dem kleinen Stück Garten hinter meinem Haus zu mir herein verirrt. Wenn ich am frühen Morgen dann aufstehe, sehe ich sie still irgendwo an der Wand sitzen. Sie wissen, glaube ich, sagte Austerlitz, daß sie sich verflogen haben, denn wenn man sie nicht vorsichtig wieder nach draußen entläßt, so verharren sie reglos, bis der letzte Hauch aus ihnen gewichen ist, ja sie bleiben, festgehalten durch ihre winzigen, im Todeskrampf erstarrten Krallen, am Ort ihres Unglücks haften bis über das Lebensende hinaus, bis ein Luftzug sie ablöst und in einen staubigen Winkel verweht. Manchmal beim Anblick einer solchen in meiner Wohnung zugrunde gegangenen Motte frage ich mich, was für eine Art Angst und Schmerz sie in der Zeit ihrer Verirrung wohl verspüren. Wie er von Alphonso wisse, sagte Austerlitz, gebe es eigentlich keinen Grund, den geringeren Kreaturen ein Seelenleben abzusprechen. Nicht nur wir und die mit unseren Gefühlsregungen seit vielen Jahrtausenden verbundenen Hunde und anderen Haustiere träumten in der Nacht, sondern auch die kleineren Säugetiere, die Mäuse und Maulwürfe, halten sich schlafend, wie man an ihren Augenbewegungen erkennen kann, in einer einzig in ihrem Inneren existierenden Welt auf, und wer weiß, sagte Austerlitz, vielleicht träumen auch die Motten oder der Kopfsalat im Garten, wenn er zum Mond hinaufblickt in der Nacht.“

W.G. Sebald (1944-2001), „Austerlitz“

Mehr zum Nachdenken und Nachfühlen finden Sie unter Unsere Herberge / Nachdenken-Nachfühlen.

Fotowettbewerb " Bäume mag ich"

Mit dem Foto der alten Eiche konnte Cristel Schiefer aus Paderborn den 3. Preis gewinnen.

Unser kleines Apfel - Birnen - ABC (6)

Ein Vertreter der geschmacklich absoluten Apfel - Spitzensorten ist ohne Zweifel der " Prinz Albrecht von Preußen ". Die Sorte wurde 1865 als Sämling aus "Kaiser Alexander", einer alten russischen Sorte, gewonnen. Einem Hofgärtner Braun ist damit ein grosser Wurf gelungen. Nicht nur die geschmacklichen, auch die krankheitsresistenten Eigenschaften sind sehr gut. Der Baum trägt regelmäßig, er kann wegen der Frosthärte des Holzes und seiner unempfindlichen Blüte bis in höhere Lagen gepflanzt werden. Um große, ansehnliche Früchte zu ernten, sollte das Fruchtholz durch einen moderaten Schnitt laufend verjüngt werden, der Dank ist eine wohlschmeckende Frucht.

Unser kleines Apfel - Birnen - ABC (5)

Ein früher Vertreter in der Reifefolge der Apfelsorten ist der Rote Astrachan. Etwa zur gleichen Zeit, in manchen Jahren etwas früher als der Klarapfel, Ende Juli, Anfang August, kann man die Frucht ernten. Der Apfel ist kaum lagerfähig, nach cirka einer Woche muss er aufgeschnappert sein, ansonsten wird er mehlig - und schmeckt nach nichts. Zum richtigen Zeipunkt, direkt vom Baum genascht, überrascht er mit einem wohlschmeckenden, erfrischenden, leicht säuerlichen Aroma. In Jahren des überreichen Behanges, eignet sich der Apfel vorzüglich zum Bereiten von Apfelmus. Die Sorte, die ursprünglich den Weg aus den russischen Weiten  nach Mitteleuropa gefunden hat, wurde schon Mitte des 19. Jahrhunderts, von Pomologen beschrieben. Die Frucht ist mäßig schorfempfindlich, daher sollte der Baum  eine lichte Krone aufweisen, hiermit wird der Schorfbefall entscheidend reduziert.

Unser kleines Apfel - Birnen ABC (4)

Den Geschmack der Apfelsorte "Goldrenenette Freiherr von Berlepsch", kurz Berlepsch genannt, kann man mit feinzellig, saftig, aromatisch oder edelweinig beschreiben. Bei der Sorte handelt es sich um eine Kreuzung aus "Ananasrenette" und "Ribston Pepping". Es wurde von einem gewissen Herrn Uhlhorn bewusst diese beiden Partner zusammengebracht, das heißt, der Berlepsch ist eine Apfelschöpfung. Mit den Erkenntnissen der Vererbungslehre begann man zum Ausklang des 19. Jahrhunderts zielgerichtet mit Neuzüchtungen. Folglich entstanden Institute u. a. in Geisenheim oder Müncheberg, sehr bekannt dürfte das Institut in Pillnitz ( bei Dresden ) sein. Bemerkenswert ist, dass die Frucht einen hohen Vitamin C- Gehalt aufweist, selbst nach wochenlanger Lagerung, schon welkend, wurde bei Versuchen ein kaum abfallender Wert festgestellt. Man fragt sich nun, warum kann man diesen Apfel bei all den guten Eigenschaften nirgends kaufen. Vielleicht zu klein, zu blass. nicht süss genug ? Nur wenigen Sorten schaffen es heutzutage ins Regal von Discountern, oftmals sind das Neuzüchtungen, die eben diese Eigenschaften wie, Krankheitsresistenzen, Transportfähigkeit, Grösse, Kühllagerfähikeit, Süsse, mitbringen.  Sehr viele Sorten aus Großvaters Garten wird man vergeblich im Handel suchen, weil die eben nicht diese Eigenschaften mitbringen. Es ist Enthusiasten und Vereinigungen zu verdanken, dass eine gewisse Sortenvielfalt erhalten wird, schließlich ist auch diese Vielfalt als kulturelles Erbe zu verstehen und keiner kann heute sagen, welche "Obstgene" bei veränderten Umweltbedingungen in Zukunft gebraucht werden. Das reges Interesse am Thema besteht, zeigen Obstausstellungen u.a. in der Naturherberge Affalter, eine nicht enden wollende Besucherschar staunte über die Vielfalt der gezeigten Früchte. Manch einer konnte kaum glauben, dass die ausgestellten knapp 100 "alten" Sorten, lediglich in einem Radius von etwa 5 Kilometer um die Naturherberge gesammelt wurden. Eine Vielfalt, die es zu erhalten gilt !

Wer sich für das Thema - Veredeln und Schnitt von Obstgehölzen - interessiert, ist  immer Mitte April in der Naturherberge Affalter zum Obststammtisch, ein gern gesehener Gast, den genauen Termin finden Sie auf dieser Website.

Neue Broschüren erschienen

Auf diese beiden Broschüren haben Wanderfreunde und Naturinteressierte regelrecht gewartet. Auf insgesamt mehrals 400 Seiten findet man Wissenswertes aus Vergangenheit und Gegenwart in anschaulicher Art und Weise beschrieben und dargestallt. Für Wanderfreaks dürfte die Begleitbroschüre zum "Natur(a) - Erlebnisweg Westerzgebirge" eine echte Bereicherung sein.

Beide Broschüren können für jeweils 5,- € zzügl. Porto in der Naturherberge Affalter bestellt werden.

Zitat der Woche

„Erst das Schweigen tut das Ohr auf für den inneren Ton in den Dingen, in Tier und Baum und Berg und Wolke.“
Romano Guardini (1885-1968)

Die Zitate der Woche finden Sie auf der NABU-Seite am Ende der Rubrik Hintergrund.

 

 

 

 

Stadt Lößnitz

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08294 Lößnitz OT Affalter
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Mobil 0176 78344058

naturherberge@gmx.de

 

 

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