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Neue Angebote für Kinder

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Betreiber der Naturherberge:

NABU Kreisverband Aue-Schwarzenberg

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Zur NABU-Internetseite

http://aue-schwarzenberg.nabu-sachsen.de/

BUFDI- Stellen frei !

In unsere Einrichtung können ab sofort Stellen im Bundesfreiwilligendienst besetzt werden. Die Tätigkeiten können auch von Rentnern und Beziehern von ALG II ausgeführt werden. Bei Interesse bitten wir um Kontaktaufnahme.

Verbesserung der Ausstattung der Naturherberge

Durch Unterstützung eines Kleinprojektes aus dem Regionalbudget im Rahmen von LEADER über den Verein Zukunft Westerzgebirge e.V. konnte die Ausstattung der Naturherberge verbessert werden:
Durch die erhaltenen Fördermittel konnten qualitativ hochwertige neue Tische und Stühle erworben werden, die eine effektive Nutzung der Besucher des Seminarraumes des Kreativgebäudes möglich machen.
Die neu angebrachten Lichtleisten mit verstellbaren Strahlern ermöglichen eine optimale Ausleuchtung des Raumes und Beleuchtung der Fotoausstellungen.

Pilzwanderung mit Frank Demmler

Foto: Matthias Scheffler

Unter dem Motto „Die Welt der Pilze“ findet am Donnerstag, den 08. Oktober 2020, um 16 Uhr in der Naturherberge Affalter und deren Umfeld eine Veranstaltung statt, zu der Sie der Landschaftspflegeverband Westerzgebirge und das Team der Naturherberge recht herzlich einladen möchten. Zu Gast ist der bekannte Pilzexperte Frank Demmler aus Lauter. Zu Beginn steht unter seiner Führung eine Exkursion in die umliegenden Wälder auf dem Programm. Danach informiert Frank Demmler über alles Wissenswerte zum Thema Pilze,  berichtet von seinen langjährigen Erfahrungen zu den Pilzvorkommen im Erzgebirge und beantwortet Fragen. Im Rahmen der über das Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen (EPLR) und LEADER geförderten Veranstaltung ist auch eine kleine Pilzausstellung zu sehen. Auch für Speisen und Getränke ist gesorgt.
Bleibt zu hoffen auf eine gute Wetterlage, damit dieser Ausflug in das Reich der Pilze ein voller Erfolg wird.
Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl bittet der Landschaftspflegeverband diesmal um Anmeldung, entweder telefonisch (03772 24879) oder per Mail (

lpv_westerzgebirge(_AT_)t-online.de
).

Tag des Handwerks

Am Sonntag, dem 18. OKtober, findet von 10.00 Uhr - 17.00 Uhr in der Naturherberge Affalter  der Tag des Handwerks statt. Lassen Sie sich beim  Spinnen mit Handspindel und Spinnrad oder beim Kraetiven Nähen der Unikatstube Wollrab über die Schulter schauen. Staunen kann man bei Aquarellmalerei und der Herstellung von Duftwäschestücken.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Coronabestimmungen !

EnviaM und Mitgas laden zur 11. Auflage von Natur zum Anfassen zum Thema "Lebensraum Wald - ein Geheimnis hinter jedem Baum" ein.

Weitere Infos unter - Veranstaltungen -

Kreativgebäude wird saniert

Dank bewilligter Fördermittel (siehe oben) kann das Kreativgebäude im Gelände der Naturherberge Affalter nun saniert und in seinen verschiedenen Funktionen weiter erhalten und verbessert werden. Es werden folgende Arbeiten durchgeführt:

Sanierung des Dachs

Sanierung Eingangsbereich

Sanierung Fußboden Veranstaltungsraum/ Ausstellungsraum

Außerdem kann, um die Bedingungen der vom Verein im Gebäude betriebenen Öffentlichkeitsarbeit und Umwelt- und Naturbildung mittels Vorträgen, Vorführung von Naturdokumentationen usw. zu verbessern, entsprechende Vorführtechnik (Beamer, Leinwand, Soundsystem, Notebook) angeschafft werden.

Zweite Ausgabe der Zeitschrift "Lebendige Vielfalt im Westerzgebirge" erschienen

Kürzlich ist die zweite Ausgabe der Zeitschrift „Lebendige Vielfalt im Westerzgebirge“ erschienen, deren Ziel es ist, über Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft des westlichen Erzgebirges, deren Gefährdung und die Bemühungen zu ihrem Schutz zu informieren. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsarbeit von Landschaftspflegeverband Westerzgebirge e.V. und NABU Aue-Schwarzenberg e.V., weil wir finden, dass es an der Zeit ist, über verschiedene regionale Aspekte dieses in letzter Zeit zunehmend an Bedeutung gewinnenden Themas zu berichten und die Bemühungen darzustellen, mit denen wir versuchen, zum Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt im Westerzgebirge beizutragen.
Das Titelthema ist diesmal die Naturverträgliche Beweidung, eine sehr zukunftsträchtige Form der Landnutzung, die wir unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchten. U.a. findet sich ein Beitrag „Roulade oder Tofu?", in dem wir in Form eines Gesprächs aufzeigen wollen, wie sich unsere Ernährung in der Landschaft niederschlägt. Der Rückgang unserer Tierwelt macht uns zunehmend Sorgen. Naturnahe Beweidung ist eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken und dies möchten wir deutlich machen.
Auch die Hecken in unserer Landschaft nehmen wir ins Visier. Wir erläutern, welche Rolle diese wertvollen Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt haben und zeigen auf, wie wir versuchen, diese unersetzlichen Lebens- adern in der Landschaft zu erhalten und zu entwickeln und welche Fördermöglichkeiten es dazu gibt. Vielleicht haben Sie ja schon lange vor, den Tieren über die schwere Winterzeit zu helfen. Wie Sie das im eigenen Garten auf einfache Art und Weise machen können, auch dazu finden Sie viele Hinweise, zum Beispiel zur Vogelfütterung. Die wird für unsere Vogelwelt immer wichtiger und bietet zudem ausgezeichnete Möglichkeiten zur Naturbeobachtung für die ganze Familie. Wie gut es dabei mit Ihrer Artenkenntnis steht, können Sie mit unserem kleinen Quiz testen. 
Die Zeitschrift ist in allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen und Tourismusinformationen der Region, beim Landschaftspflegeverband und in der Naturherberge kostenlos erhältlich.

Veranstaltung zum Birkhuhn und zu einer Zukunftsvision für das Westerzgebirge am 16.9. in Schneeberg

Birkhhähne bei der Balz, Foto: Jan Gläßer

Die Entwicklungen in den letzten Wochen haben uns dazu veranlasst, die vorerst letzte unserer Veranstaltungen im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe "Biologische Vielfalt im Westerzgebirge", bei der eigentlich nur das Birkhuhn im Mittelpunkt stehen sollte, inhaltlich etwas zu erweitern: Zusätzlich soll nun gezeigt werden, was sich hinter Biosphärenreservaten verbirgt und welche Chancen sie für Regionen wie das Westerzgebirge eröffnen. Der Gedanke "Biosphärenreservat Westerzgebirge" war kürzlich vom Naturschutzbund (NABU) bei Vearnstaltungen zum Thema Rothirsch in die Diskussion gebracht worden. Vielen Bürgern ist aber wenig bekannt, was sich hinter diesem Begriff verbirgt. Dies soll der erste Schritt sein, dem abzuhelfen. Im Rahmen der Veranstaltung soll also verdeutlicht werden, dass es sich bei Bisophärenreservaten keinesfalls um "Naturschutz-Käseglocken" handelt, sondern aus Sicht der Verbände um durchaus interessante, zukunftsträchtige Konstrukte, die insbesondere durch ihre Zonierung so angelegt sind, dass sie für die jeweilige Region modellhafte Wege zu einer nachhaltigen Entwicklung in verschiedenen Bereichen eröffnen sollen, beispielsweise im naturnahen Tourismus und bei der Regionalvermarktung.

Programm:
- Torsten Kirchner von der Wildland-Stiftung Bayern, Biologe und Schutzgebietsbetreuer, stellt in seinem Vortrag das Biosphärenreservat Rhön vor und die jahrzehntelangen Bemühungen zum Schutz und Erhalt von dessen Charaktervogel: dem Birkhuhn. Außerdem geht er darauf ein, welch wichtige Rolle dieses 1991 gegründete Schutzgebiet für die Entwicklung der Region bis heute spielt.
- Anschließend wird durch den Landschaftspflegeverband Westerzgebirge die derzeitige Situation des Birkhuhns im Erzgebirge beleuchtet und auf die Bemühungen zu dessen Schutz und die dabei auftretenden Probleme und Konflikte eingegangen. Zudem werden erste Vorstellungen zu einem möglichen Biosphärenreservat "Westerzgebirge" und die sich daraus ergebenden Chancen für die Region vorgestellt. Eine Vision, die nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen würde, wobei insbesondere der Rothirsch als Leit- und Charakterart für ein gelungenes Miteinander von Mensch und Natur dienen könnte.
Stoff für einen sicherlich interessanten Abend und eine lebhafte Diskussion.

Veranstalter: Landschaftspflegeverband Westerzgebirge e.V.
Wann: Montag, den 16.09.2019, 19.00 Uhr
Wo: Kirchgemeindehaus, Frauengasse 5, Schneeberg

Neues Angebot für Kinder

Mehr dazu unter - Angebote -

Erste Futterhäuser haben ihren Platz gefunden

Kinder der Klasse 1 der Grundschule in Weißbach, Foto: Luise Eichhorn

Die ersten Futterhäuser von Landschaftspflegeverband Westerzgebirge und NABU-Kreisverband Aue-Schwarzenberg haben in der Kindertagesstätte Langenbach und der Grundschule Weißbach ihren Platz gefunden und wurden freudig bestaunt. Sie werden auf regen Besuch wohl nicht lange warten müssen. Gebaut wurden die geräumigen "Häuser" in der Naturherberge Affalter. Luise Eichhorn vom Landschaftspflegeverband gab den Kindern kurzweiligen "Unterricht" über die heimische Vogelwelt und wie man die richtig füttert. Zudem wurde ein Informationsblatt mit den häufigsten Arten übergeben, auf dem die Kinder eintragen können, welche Arten das Futterhaus besucht haben. Weiteres zur Futterhausaktion von LPV und NABU finden Sie im nächsten Punkt.

NABU und LPV "spenden" Futterhäuser

Kernbeißer am Futterhaus, Foto: Jan Gläßer, Grießbach (naturfotoerzgebirge.de)

Der Winter hat Einzug gehalten und den Vögeln über diese schwere Zeit hinwegzuhelfen, ist immer gut. Mittlerweile ist diie Vogelfütterung, nicht nur im Winter, notwendige „Überlebenshilfe“ für viele Arten, denn die Nahrungsgrundlage der fliegenden Zunft lässt vielerorts zu wünschen übrig. Und eines sollte man dabei keinesfalls vergessen: Es macht einfach Freude, die Vögel zu unterstützen und zu beobachten, wie sie die Hilfe dankend annehmen. Besonders Kindern sollten wir dieses große Vergnügen, die Beobachtung von Vögeln, nicht vorenthalten.
Deshalb verschenken der Landschaftspflegeverband Westerzgebirge e.V. und der NABU Aue-Schwarzenberg in diesem Jahr insgesamt 10 geräumige Futterhäuser ausschließlich an Schulen, Kindergärten und –horte im Altlandkreis Aue-Schwarzenberg. Dazu können sie sich an den Landschaftspflegeverband wenden, um die Einzelheiten zu besprechen (03772 24879,

info(_AT_)lpvwesterzgebirge.de
) . Wer zuerst kommt, malt zuerst.
Verbunden werden sollte dies mit einem Besuch der im Verband vorhandenen Vogelausstellung „Vögel vor der Haustür“, die um den Aspekt „Vögel füttern – aber richtig“ erweitert wird (siehe unten).
Vielleicht wollen Sie ja auch privat den Vögeln helfen? Mit einer Vogelfütterung, in welcher Form auch immer, sind Sie auf der richtigen Seite. Sie machen nicht nur sich und Ihrer Familie eine Freude, sondern der ganzen Umgebung. Ideal ist natürlich das klassische Futterhaus. Möglichst groß und geräumig sollte es sein. Aber auch kleinere Varianten und andere Futterspender wie Futterglocken, Meisenknödel usw. haben sich bewährt.
Mehr zur Vogelfütterung erfahren Sie weiter unten auf dieer Seite.

Wissenswertes zur Vogelfütterung

Blaumeise, Foto: Jan Gläßer, Grießbach (naturfotoerzgebirge.de)

Die Bedingungen für unsere Vögel in Feld und Flur werden nicht gerade besser und es kann nicht wirklich überraschen, dass wir sie nicht mehr besonders häufig zu Gesicht bekommen. Und so wird die Vogelfütterung immer mehr zu einer notwendigen Hilfe, die wir alle unmittelbar leisten können, am Haus oder im Garten. Damit erreichen wir zwar nicht alle Arten, aber ertaunlich viele Besucher stellen sich an den Vogelfütterungen ein und man schafft sich damit einen interessanten Beobachtungsplatz für die ganze Familie. Was bei der Vogelfütterung beachtet werden sollte, dazu finden Sie hier einige kurze Informationen. Wenn Sie Näheres wissen wollen, dann besuchen Sie doch unsere Vogelausstellung (siehe oben), die jetzt auch über das Thema Vogelfütterung informiert.

Links zur Vogelfütterung

Vielleicht möchten Sie noch mehr wissen?
Dazu haben wir einige Links zusammengestellt, mit deren Hilfe Sie sich zu den verschiedenen Themen ausgiebig informieren können:

- Tipps zur Winterfütterung »

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/06096.html

- Wer frisst was? »

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/01899.html

- Wie sich Vögel am Futterhaus verhalten »

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/vogelkunde/verhalten/14457.html

- Futterhäuser selber bauen »

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/11771.html

- Vogelfütterung- Das Für und Wider »

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/00840.html

Wissenswertes zum tierfreundlichen Garten im Winter

Foto: Matthias Scheffler

Tiere können nicht wie wir die kalte Jahreszeit in geheizten Wohnungen verbringen. Aber wir können durchaus ihre Wohnungsnot lindern und im eigenen Garten einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass sie ein geeignetes Winterquartier finden. Dazu gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, von denen wir nur einige kurz andeuten wollen:
- Das Laub der Bäume wird oft nur dann mit Wohlwollen gesehen, solange es an den Bäumen hängt. Besonders im Herbst sorgt es für beeindruckend bunte Bilder, die wohl fast jeder gern betrachtet. Die Freude endet oft abrupt, sobald es sich am Boden aufhält und aus der bunten Augenweide Arbeit und "Abfall" wird. Man kann sich viel Mühe ersparen und tut zudem noch ein gutes Werk, wenn man zumindest einen Teil des Laubes zum Schutz der Pflanzendecke auf Beeten verteilt, unter Bäumen und Sträuchern liegen lässt und außerdem einige Laubhäufen zusammenrecht, mit denen zum Beispiel der Igel oder Insekten einiges anzufangen wissen.
- Auch der Beschnitt von Bäumen und Sträuchern muss nicht unbedingt in Rauch aufgehen. Ein Totholzhaufen in einer versteckten Ecke hilft so manchem tierischen Mitbewohner aus der Patsche, zum Beispiel Insekten, Kröten und natürlich dem Igel, der in unserer Landschaft leider schon zur Rarität geworden ist.
- Viele Insekten verbringen den Winter in irgendwelchen Hohlräumen, zum Beispiel in abgestorbenen Pflanzenstängeln. Orte also, die sich in der freien Landschaft kaum noch finden lassen. Eine nicht gemähte Altgrasecke kann hier willkommenen Ersatz bieten. Auch das Zurückschneiden von Stauden und Sträuchern erst im Frühjahr kann helfen.
- Die Winterfütterung der Vögel ist schon bei vielen ein beliebtes Hobby und eine geradezu ideale Möglichkeit, unsere Kinder mit der faszinierenden Welt der Tiere in „Berührung“ zu bringen. Sie wird aber auch immer mehr zu einer notwendigen Hilfe für einige unserer heimischen Vögel. Darauf werden wir demnächst noch näher eingehen.

Eine kleine Belohnung für Ihre Hilfe erwartet Sie dann im nächsten Frühjahr: Das Erwachsen der Tier- und Pflanzenwelt aus dem „Winterschlaf“ direkt vor Ihrer Haustür.

Links zum tierfreunlichen Garten im Winter

Vielleicht möchten Sie noch mehr wissen?
Dazu haben wir einige Links zusammengestellt, mit deren Hilfe Sie sich zu den verschiedenen Themen ausgiebig informieren können:

- Laub liegenlassen/ Laubhäufen anlegen »

http://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/gartenarbeit/herbst/25120.html

- Totholzhaufen als Lebenshilfe »

http://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/gartenarbeit/herbst/25136.html

- So überwintern Insekten »

http://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/gartenarbeit/herbst/tiere/25090.html

- Quartiere für Igel & Co. im Garten »

http://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/gartenarbeit/herbst/tiere/25089.html

- Vogelfütterung im Winter »

http://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/index.html

Feinschmecker Igel, Foto: Jan Gläßer (naturfotoerzgebirge.de)

 

Insekten und Vögel brauchen Hilfe

Ungemähter Straßenrand an der B169, Foto: Matthias Scheffler, Zschorlau

Die Meldungen und Berichte über den besorgniserregenden Rückgang der Insekten und Vögel machen Angst und niemand kann uns wirklich sagen, welche Auswirkungen es am Ende haben wird, wenn sich die Entwicklungen weiter so fortsetzen. Es ist 2 vor 12 und höchste Zeit zu handeln. Dabei ist natürlich die Politik gefragt, aber auch auf regionaler und lokaler Ebene gibt es durchaus Möglichkeiten, etwas für unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt zu tun und das auch kurzfristig.
Deshalb haben der Landschaftspflegeverband Westerzgebirge und der Kreisverband Aue-Schwarzenberg des Naturschutzbundes (NABU) über die Presse Landwirte, Kommunen. Bauhöfe und Straßenmeistereien, Schulen, Kindergärten, aber auch alle Bürger gebeten. etwas zum Erhalt unserer Insekten und Vögel zu tun.
Landwirte haben zum Beispiel seit diesem Jahr die Möglichkeit, 10 Prozent geeigneter Wiesenflächen als Brache stehen zu lassen, ohne finanzielle Verluste oder Sanktionen befürchten zu müssen. Diese Möglichkeit wurde vom Freistaat extra neu geschaffen, um den Insekten und Vögeln unter die Arme zu greifen. Solche Flächen sollten auch von den Bürgern und Kommunen nicht als unordentliche Wirtschaftsweise betrachtet werden, sondern als wichtigen und notwendigen Beitrag zum Erhalt unserer Insekten und Vögel.
Aber auch Kommunen, Bauhöfe und Straßenmeistereien, Schulen, Kindergärten usw. können durch eine naturverträglichere Bewirtschaftung, zum Beispiel weniger häufige Mahd, einen Beitrag leisten.
Ebenso können Bürger, die Haus, Garten oder sonstige Flächen haben, schnelle Hilfe anbieten. Durch insektenfreundliche Wiesenpflege, kleine Brachflächen, Nisthilfen, heimische Obst und Laubgehölze und vieles mehr. Man wird überrascht sein, wie schnell Vögel, Schmetterlinge, Wildbienen und Co. und ihr Nachwuchs die Veränderungen wahrnehmen und nutzen. Es entstehen ganz neue kleine Welten und es macht sehr viel Freude, das zu beobachten. Wir tun nicht nur der Tier- und Pflanzenwelt, sondern auch uns selbst und unserem Nachwuchs einen großen Gefallen.
Mehr Informationen zum Insekten- und Vogelschutz finden Sie weiter unten.

Warzenbeißer, Foto: Luise Eichhorn, Jena

Literaturhinweise

Für die wachsende Zahl der Menschen, die sich für das Schicksal der Pflanzen und Tiere in ihrem Umfeld interessieren, möchten wir zwei Literaturhinweise geben, zum einen zum Thema Schmetterlinge, zum anderen ein Buch über Vögel im Garten:

Erschreckende Zahlen über den Rückgang der Insekten machen immer wieder die Runde. Der bekannte Biologe und Buchautor Josef H. Reichholf macht uns am Beispiel der Schmetterlinge mit der aktuellen Situation, den Hintergründen und Handlungsmöglichkeiten bekannt. Eine absolut empfehlenswerte und dringend notwendige Veröffentlichung, die uns die Augen öffnen und zum Handeln anregen will und kann.

Josef H. Reichholf, Das Verschwinden der Schmetterling und was dagegen unternommen werden kann, Deutsche Wildtier Stiftung, 70 Seiten, kostenlos, erhältlich über www.DeutscheWildtierStiftung.de

Für diejenigen, die sich allgemein für die aktuell im Naturschutz recht kontrovers diskutierten Themenfelder Naturschutz, Artenschutz, Landschaftsschutz und Kliimaschutz interessieren, seinen drei weitere Veröffentlichungen empfohlen:
Naturschutz neu denken und gestalten, Expertenforum der Deutschen Wildtier Stiftung 2015
Naturschutz in der Milieu-Falle, Expertenforum der Deutschen Wildtier Stiftung 2016
Rettet die Wiesen - Landwirtschaft & Artenvielfalt, Expertenforum der Deutschen Wildtier Stiftung 2017
kostenlos erhältlich über www.DeutscheWildtierStiftung.de

Über 50 Vogelarten, die man im Garten beobachten kann, werden auf sehr anschauliche und kurzweilige Art vorgestellt. Man erfährt viel Interessantes über deren Leben und sieht sie nach der Lektüre mit erweitertem Blick und noch mehr Sympathie. Neben den Artportraits gibt es viele praktische Hinweise, wie man den Vögeln vor der Haustür unter die Arme greifen kann, mit Nisthilfen, Vogelfütterungen, vogelfreundlichen Gärten usw. Das Buch glänzt aber nicht nur durch eine Fülle von Informationen und Hinweisen, sondern wird durch die vielen hübschen Illustrationen zu einem echten Hingucker. Zu einem fairen Preis erhält man ein tolles Buch, dass man mit Sicherheit häufig zur Hand nimmt:

Uwe Westphal, Christopher Schmidt: Das große Buch der Gartenvögel. Unsere Vögel im Garten erleben, fördern, schützen. pala-verlag, 288 Seiten, 29,90 €

Nistkastenaktion toller Erfolg

Star auf Wohnungssuche, Foto: Matthias Scheffler, Zschorlau


Beim NABU Kreisverband Aue-Schwarzenberg und beim Landschaftspflegeverband Westerzgebirge freut man sich über die tolle Reaktion, die der Star, der Vogel des Jahres 2018, infolge der Aufhängung von Nistkästen an den Tag legt: Für einen großen Teil der zur Verfügung gestellten Wohnungen herrscht reges Interesse. Sozialer Wohnungsbau in der Vogelwelt ist also relativ unkompliziert. Und Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.

Vom Rückgang der Feld- und Wiesenvögel

Rebhuhn, Foto: Jan Gläßer, Grießbach

Das Rebhuhn, ein einstiger Allerweltsvogel,  ist aus dem Westerzgebirge seit 2002 verschwunden, mittlerweile sogar aus dem gesamten Erzgebirge, in ganz Sachsen steht es kurz vor dem Aussterben. Bekassine, Braunkehlchen und Wiesenpieper, um nur einige besonders schwere Fälle zu nennen, gehen ebenfalls dramatisch zurück. Was Naturschutzbund und Landschaftspflegeverband im Westerzgebirge gegen den Rückgang dieser Arten konkret tun wollen, berichten wir demnächst.

Zu dieser Thematik möchten wir auf ein sehr hörenswertes Feature des Mitteldeutschen Rundfunks mit dem Titel „Verstummter Frühling. Vom Aussterben der Wiesenvögel“ hinweisen, das kürzlich erschienen ist. Autorin ist Heidi Mühlenberg. Dort werden Sie auf eine sehr beeindruckende und informative Art und Weise mit der bedrückenden Situation auf unseren Wiesen und Feldern vertraut gemacht. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Anbei der Link zu MDR-Kultur:

https://www.mdr.de/kultur/podcast/feature/audio-feature-muehlenberg-verstummter-fruehling-100.html

Neue Fotoausstellung und Demonstrationstafeln zum Vogelschutz

Wacholderdrossel im Nest, Foto: Jan Gläßer, Grießbach

Im Rahmen des Frühlingsfestes am 30.04. eröffnete der NABU-Kreisverband Aue-Schwarzenberg in der Naturherberge Affalter eine neue Fotoausstellung. Zu sehen sind Bilder des bekannten Naturfotografen Jan Gläßer aus Grießbach (naturfotoerzgebirge.de) zum Thema "Vögel im Siedlungsraum".
Außerdem wurden zum gleichen Thema zwei neue Demonstrationstafeln vorgestellt, die jetzt ihren festen Platz in der Naturherberge haben. Es werden verschiedene Nistmöglichkeiten gezeigt und Informationen dazu, wie der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern "unter die Flügel gegriffen" werden kann. Neu an den Tafeln ist insbesondere, dass sie neben "normalen" Demonstrations-und Informationselementen direkten Zúgang zu zusätzlichen Informationen im Internet ermöglchen. 

Starenkästen für die Grundschule Affalter

Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts zum Schutz unserer heimischen Insekten- und Vogelwelt (siehe unten) von Landschaftspflegeverband Westerzgebirge und NABU-Kreisverband Aue-Schwarzenberg wurden der Grundschule Affalter zwei Starenkästen zur Verfügung gestellt, die von Andreas Bochmann von der Naturherberge Affalter im Schulgelände aufgehängt wurden. Vor allem die Kinder sind nun gespannt, ob sich der Vogel des Jahres 2018 bei ihnen einquartieren und für Nachwuchs sorgen wird.

NABU und LPV wollen Insekten und Vögeln helfen

Langhornbiene, Foto: Olaf Wolfram, Schwarzenberg

In den letzten Monaten sind dramatische Zahlen über den Rückgang der Vögel und Insekten in Deutschland durch die Medien bekannt geworden, die viele Menschen erschreckt und verunsichert haben. Obwohl man es sicherlich irgendwie ahnen konnte, wenn man mit offenen Augen und Ohren durch die Landschaft geht, ist das Ausmaß des Rückgangs doch überraschend hoch und macht deutlich, dass es höchste Zeit ist zu handeln.
Deshalb wollen der Landschaftspflegeverband Westerzgebirge e.V. und der Kreisverband Aue-Schwarzenberg e.V. des NABU ein Gemeinschaftsprojekt zum Schutz unserer heimischen Insekten- und Vogelwelt initiieren, um in unserer Region einem weiteren Rückgang entgegenzuwirken. Dies soll in den unterschiedlichsten Bereichen erfolgen: in der Landwirtschaft, an Straßen- und Wegrändern, in den Kommunen, aber auch im privaten Bereich, an Häusern und in den Gärten usw. Dazu sind Partner und Mitstreiter gefragt, die sich an den Bemühungen beteiligen wollen.
Kontakt:
Luise Eichhorn, Tel. 03772 24879;
Mail: luise.eichhorn@lpvwesterzgebirge.de

Wir werden von Zeit zu Zeit über die verschiedenen Aktivitäten und Planungen im Rahmen des Projektes berichten.

Blaumeise, Foto: Jan Gläßer, Grießbach

Zum Nachdenken und Nachfühlen (37)

„Es gibt besondere Arten von Seelen und Geistern, welche Bäume, Landschaften, Steine, Gemälde bewohnen. Eine Landschaft muß man als Dryade oder Oreade ansehn.  Eine Landschaft soll man fühlen, wie einen Körper. Jede Landschaft ist ein idealischer Körper für eine besondere Art des Geistes.
Es sind nicht die bunten Farben, die lustigen Töne und die warme Luft, die uns im Frühling so begeistern, es ist der stille weissagende Geist unendlicher Hoffnungen, ein Vorgefühl vieler frohen Tage, des gedeihlichen Daseins so mannichfaltiger Naturen, die Ahndung höherer ewiger Blüten und Früchte und die dunkle Sympathie mit der gesellig sich entfaltenden Welt.“
Novalis (1772-1801)

Mehr zum Nachdenken und Nachfühlen finden Sie unter Unsere Herberge / Nachdenken-Nachfühlen.

Zitat der Woche

„Ich plädiere dafür, in einer Zeit des pausenlosen Gehampels, der pausenlosen überreizten Angst, bloß nichts verpassen zu dürfen, sich in der Kunst des absichtlichen Verschlafens zu üben. Seit einigen Jahren zum Beispiel versuche ich, Silvester komplett aktiv im Schlaf zu versäumen. Meiner Frau mangelt es hier leider noch ein wenig an sittlicher Reife, um diese Wohltat in ihrer gänzlichen Schönheit zu begreifen. Bundestagswahlen, Oscar-Verleihungen, Weltmeisterschaftsendspiele, Marslandungen, Vorstellungsgespräche und Filme von Wim Wanders bieten sich geradezu an, in stabiler Seitenlage schlummernd begleitet zu werden. Viel zu selten besucht man gute Freunde und streckt sich gleich nach der Begrüßung auf der Chaiselongue aus, um nachhaltig zu ruhen.“
Matthias Egersdörfer, Jürgen Roth, „Die Reise durch Franken“

Mehr Zitate der Woche finden Sie unter NABU / Hintergrund / Zitat der Woche.

Unser kleines Apfel - Birnen - ABC (7)

Im Jahre 1850 soll ein Pfarrer Wilhelms Wilms auf dem ehemaligen Areal vom Schloss Biesterfeld (Westfalen) diesen Zufallssämling aufgefunden haben. Es lag also nahe, diesen Apfel - Biesterfelder Renette - zu taufen. Nach und nach wurde die Sorte in Deutschland und Europa bekannt. Trotz des hervorragenden Geschmacks hat es die Frucht nicht zu  solch einer Berühmtheit eines Boskoop´s oder einer Cox Orangenrenette gebracht. Das mag an der relativ begrenzten Lagerfähigkeit bis ca. Mitte November, jedoch nicht an einer begrenzten Anbaueignung, liegen. Der  Baum kommt auch in Höhenlagen gut zurecht ung bildet vom Flach - bis Bergland ansehliche und aromatische Früchte aus. Vorteilhaft ist ein frischer, feuchter Standort und ein moderater Erhaltungsschnitt. Der Herbstapfel hat es wegen seinem feinen, weinsäuerlichen Aroma verdient, wieder mehr angebaut zu werden.

Weitere Sortenbeschreibungen finden Sie unter - Nabu - Streuobst

 

 

 

 

Stadt Lößnitz

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