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Neue Angebote für Kinder

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Betreiber der Naturherberge:

NABU Kreisverband Aue-Schwarzenberg

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Link zur Internetseite des NABU Kreisverbandes

http://aue-schwarzenberg.nabu-sachsen.de/

Veranstaltung in Schneeberg zu den Feldvögeln im Westerzgebirge

Veranstaltungsreihe zur biologischen Vielfalt in der Region hat begonnen

Foto: Luise Eichhorn

Am 16.10. war in der Naturherberge Affalter der "Startschuss" für die Veranstaltungsreihe des Landschaftspflegeverbandes "Lebendige Vielfalt vor der Haustür" zu vernehmen. Es ging um die Themen Obstwiesen und alte Obstsorten als Beispiel für die Bemühungen zum Erhalt unserer Nutzpflanzenvielfalt. Andreas Bochmann vom NABU stellte den "Sortengarten" der Naturherberge vor und der Gastrefererent Christoph Mann zeigte viele interessante Ansätze aus dem Vogtland. Die Veranstalter waren über die vielen Besucher hoch erfreut. Das Thema trifft scheinbar einen Nerv der Zeit.

Dies wird hoffentlich auch bei der 2. Veranstaltung so sein, auf die man nicht lange warten muss. Schon am 12.11. um 19 Uhr steht die prekäre Situation der Feldvögel (Fekldlerche - Vogel des Jahres 2019, Braunkehlchen, Wiesenpieper u.a.) auf der Tagesordung. Sie findet im Kirchgemeindehaus Frauengasse 5 in Schneeberg statt. Es wird u.a. eine eindrucksvolle Naturdokumentation über einen bei uns leider schon vor einigen Jahren ausgestorbenen Charaktervogel unserer Feldflur gezeigt, dem Rebhuhn:

Braunkehlchen, Foto: Jan Gläßer, Grießbach

Im Rahmen der Bemühungen um den Erhalt der biologischen Vielfalt und der Sorge um den Fortbestand unserer Vogel- und Insektenwelt werden noch 5 weitere Veranstaltungen folgen, in denen auf anschauliche und interessante Art und Weise einige wichtige Prroblemfelder des Natur- und Artenschutzes in der Region gezeigt und diskutiert werden sollen. Mehr dazu erfahren Sie aus der Presse und auf dieser Internetseite.

Wissenswertes zum tierfreundlichen Garten im Winter

Foto: Matthias Scheffler

Tiere können nicht wie wir die kalte Jahreszeit in geheizten Wohnungen verbringen. Aber wir können durchaus ihre Wohnungsnot lindern und im eigenen Garten einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass sie ein geeignetes Winterquartier finden. Dazu gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, von denen wir nur einige kurz andeuten wollen:
- Das Laub der Bäume wird oft nur dann mit Wohlwollen gesehen, solange es an den Bäumen hängt. Besonders im Herbst sorgt es für beeindruckend bunte Bilder, die wohl fast jeder gern betrachtet. Die Freude endet oft abrupt, sobald es sich am Boden aufhält und aus der bunten Augenweide Arbeit und "Abfall" wird. Man kann sich viel Mühe ersparen und tut zudem noch ein gutes Werk, wenn man zumindest einen Teil des Laubes zum Schutz der Pflanzendecke auf Beeten verteilt, unter Bäumen und Sträuchern liegen lässt und außerdem einige Laubhäufen zusammenrecht, mit denen zum Beispiel der Igel oder Insekten einiges anzufangen wissen.
- Auch der Beschnitt von Bäumen und Sträuchern muss nicht unbedingt in Rauch aufgehen. Ein Totholzhaufen in einer versteckten Ecke hilft so manchem tierischen Mitbewohner aus der Patsche, zum Beispiel Insekten, Kröten und natürlich dem Igel, der in unserer Landschaft leider schon zur Rarität geworden ist.
- Viele Insekten verbringen den Winter in irgendwelchen Hohlräumen, zum Beispiel in abgestorbenen Pflanzenstängeln. Orte also, die sich in der freien Landschaft kaum noch finden lassen. Eine nicht gemähte Altgrasecke kann hier willkommenen Ersatz bieten. Auch das Zurückschneiden von Stauden und Sträuchern erst im Frühjahr kann helfen.
- Die Winterfütterung der Vögel ist schon bei vielen ein beliebtes Hobby und eine geradezu ideale Möglichkeit, unsere Kinder mit der faszinierenden Welt der Tiere in „Berührung“ zu bringen. Sie wird aber auch immer mehr zu einer notwendigen Hilfe für einige unserer heimischen Vögel. Darauf werden wir demnächst noch näher eingehen.

Eine kleine Belohnung für Ihre Hilfe erwartet Sie dann im nächsten Frühjahr: Das Erwachsen der Tier- und Pflanzenwelt aus dem „Winterschlaf“ direkt vor Ihrer Haustür.

Links zum tierfreunlichen Garten im Winter

Vielleicht möchten Sie noch mehr wissen?
Dazu haben wir einige Links zusammengestellt, mit deren Hilfe Sie sich zu den verschiedenen Themen ausgiebig informieren können:

- Laub liegenlassen/ Laubhäufen anlegen »

http://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/gartenarbeit/herbst/25120.html

- Totholzhaufen als Lebenshilfe »

http://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/gartenarbeit/herbst/25136.html

- So überwintern Insekten »

http://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/gartenarbeit/herbst/tiere/25090.html

- Quartiere für Igel & Co. im Garten »

http://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/gartenarbeit/herbst/tiere/25089.html

- Vogelfütterung im Winter »

http://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/index.html

Feinschmecker Igel, Foto: Jan Gläßer (naturfotoerzgebirge.de)

Obstbestimmung in der Naturherberge Affalter

Am 28. Oktober 2018 fand in der Naturherberge Affalter eine Obstbestimmung durch einen Pomologen (Obstkundler) statt. Parrallel dazu wurde eine Apfelsortenausstellung gezeigt. Einige Sorten konnten verkostet werden.

Tag des traditionellen Handwerks in der Naturherberge Affalter

 Am 21. Oktober von 10.00 Uhr  bis 17.00 Uhr konnte man im Wekstattgebäude auf dem Gelände der Naturherberge Affalter Wissenswertes über alte Handwerke erfahren und sich in diesen auch selbst probieren. In diesem Jahr zeigten Klöpplerinnen ihre filigrane Kunst, es bestand die Möglichkeit, beim Restaurieren von Puppen oder Schaukelpferden über die Schulter zu schauen. Feine Näharbeiten wurden vorgestellt. Weiterhin konnte man sich an Handspindel oder Spinnrad einen Faden spinnen, ganz nebenbei erfuhr man Erstaunliches über dieses uralte Handwerk. Hierbei wurde auch das Projekt "Vom Schaf zur Socke" der Naturherberge Affalter näher erläutert. Die Verkostung von handwerklich gebrautem Bier des Lößnitzer Brauereivereins bot den genussvollen Höhepunkt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Insekten und Vögel brauchen Hilfe

Ungemähter Straßenrand an der B169, Foto: Matthias Scheffler, Zschorlau

Die Meldungen und Berichte über den besorgniserregenden Rückgang der Insekten und Vögel machen Angst und niemand kann uns wirklich sagen, welche Auswirkungen es am Ende haben wird, wenn sich die Entwicklungen weiter so fortsetzen. Es ist 2 vor 12 und höchste Zeit zu handeln. Dabei ist natürlich die Politik gefragt, aber auch auf regionaler und lokaler Ebene gibt es durchaus Möglichkeiten, etwas für unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt zu tun und das auch kurzfristig.
Deshalb haben der Landschaftspflegeverband Westerzgebirge und der Kreisverband Aue-Schwarzenberg des Naturschutzbundes (NABU) über die Presse Landwirte, Kommunen. Bauhöfe und Straßenmeistereien, Schulen, Kindergärten, aber auch alle Bürger gebeten. etwas zum Erhalt unserer Insekten und Vögel zu tun.
Landwirte haben zum Beispiel seit diesem Jahr die Möglichkeit, 10 Prozent geeigneter Wiesenflächen als Brache stehen zu lassen, ohne finanzielle Verluste oder Sanktionen befürchten zu müssen. Diese Möglichkeit wurde vom Freistaat extra neu geschaffen, um den Insekten und Vögeln unter die Arme zu greifen. Solche Flächen sollten auch von den Bürgern und Kommunen nicht als unordentliche Wirtschaftsweise betrachtet werden, sondern als wichtigen und notwendigen Beitrag zum Erhalt unserer Insekten und Vögel.
Aber auch Kommunen, Bauhöfe und Straßenmeistereien, Schulen, Kindergärten usw. können durch eine naturverträglichere Bewirtschaftung, zum Beispiel weniger häufige Mahd, einen Beitrag leisten.
Ebenso können Bürger, die Haus, Garten oder sonstige Flächen haben, schnelle Hilfe anbieten. Durch insektenfreundliche Wiesenpflege, kleine Brachflächen, Nisthilfen, heimische Obst und Laubgehölze und vieles mehr. Man wird überrascht sein, wie schnell Vögel, Schmetterlinge, Wildbienen und Co. und ihr Nachwuchs die Veränderungen wahrnehmen und nutzen. Es entstehen ganz neue kleine Welten und es macht sehr viel Freude, das zu beobachten. Wir tun nicht nur der Tier- und Pflanzenwelt, sondern auch uns selbst und unserem Nachwuchs einen großen Gefallen.
Mehr Informationen zum Insekten- und Vogelschutz finden Sie weiter unten.

Warzenbeißer, Foto: Luise Eichhorn, Jena

Literaturhinweise

Für die wachsende Zahl der Menschen, die sich für das Schicksal der Pflanzen und Tiere in ihrem Umfeld interessieren, möchten wir zwei Literaturhinweise geben, zum einen zum Thema Schmetterlinge, zum anderen ein Buch über Vögel im Garten:

Erschreckende Zahlen über den Rückgang der Insekten machen immer wieder die Runde. Der bekannte Biologe und Buchautor Josef H. Reichholf macht uns am Beispiel der Schmetterlinge mit der aktuellen Situation, den Hintergründen und Handlungsmöglichkeiten bekannt. Eine absolut empfehlenswerte und dringend notwendige Veröffentlichung, die uns die Augen öffnen und zum Handeln anregen will und kann.

Josef H. Reichholf, Das Verschwinden der Schmetterling und was dagegen unternommen werden kann, Deutsche Wildtier Stiftung, 70 Seiten, kostenlos, erhältlich über www.DeutscheWildtierStiftung.de

Für diejenigen, die sich allgemein für die aktuell im Naturschutz recht kontrovers diskutierten Themenfelder Naturschutz, Artenschutz, Landschaftsschutz und Kliimaschutz interessieren, seinen drei weitere Veröffentlichungen empfohlen:
Naturschutz neu denken und gestalten, Expertenforum der Deutschen Wildtier Stiftung 2015
Naturschutz in der Milieu-Falle, Expertenforum der Deutschen Wildtier Stiftung 2016
Rettet die Wiesen - Landwirtschaft & Artenvielfalt, Expertenforum der Deutschen Wildtier Stiftung 2017
kostenlos erhältlich über www.DeutscheWildtierStiftung.de

Über 50 Vogelarten, die man im Garten beobachten kann, werden auf sehr anschauliche und kurzweilige Art vorgestellt. Man erfährt viel Interessantes über deren Leben und sieht sie nach der Lektüre mit erweitertem Blick und noch mehr Sympathie. Neben den Artportraits gibt es viele praktische Hinweise, wie man den Vögeln vor der Haustür unter die Arme greifen kann, mit Nisthilfen, Vogelfütterungen, vogelfreundlichen Gärten usw. Das Buch glänzt aber nicht nur durch eine Fülle von Informationen und Hinweisen, sondern wird durch die vielen hübschen Illustrationen zu einem echten Hingucker. Zu einem fairen Preis erhält man ein tolles Buch, dass man mit Sicherheit häufig zur Hand nimmt:

Uwe Westphal, Christopher Schmidt: Das große Buch der Gartenvögel. Unsere Vögel im Garten erleben, fördern, schützen. pala-verlag, 288 Seiten, 29,90 €

Nistkastenaktion toller Erfolg

Star auf Wohnungssuche, Foto: Matthias Scheffler, Zschorlau


Beim NABU Kreisverband Aue-Schwarzenberg und beim Landschaftspflegeverband Westerzgebirge freut man sich über die tolle Reaktion, die der Star, der Vogel des Jahres 2018, infolge der Aufhängung von Nistkästen an den Tag legt: Für einen großen Teil der zur Verfügung gestellten Wohnungen herrscht reges Interesse. Sozialer Wohnungsbau in der Vogelwelt ist also relativ unkompliziert. Und Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.

Vom Rückgang der Feld- und Wiesenvögel

Rebhuhn, Foto: Jan Gläßer, Grießbach

Das Rebhuhn, ein einstiger Allerweltsvogel,  ist aus dem Westerzgebirge seit 2002 verschwunden, mittlerweile sogar aus dem gesamten Erzgebirge, in ganz Sachsen steht es kurz vor dem Aussterben. Bekassine, Braunkehlchen und Wiesenpieper, um nur einige besonders schwere Fälle zu nennen, gehen ebenfalls dramatisch zurück. Was Naturschutzbund und Landschaftspflegeverband im Westerzgebirge gegen den Rückgang dieser Arten konkret tun wollen, berichten wir demnächst.

Zu dieser Thematik möchten wir auf ein sehr hörenswertes Feature des Mitteldeutschen Rundfunks mit dem Titel „Verstummter Frühling. Vom Aussterben der Wiesenvögel“ hinweisen, das kürzlich erschienen ist. Autorin ist Heidi Mühlenberg. Dort werden Sie auf eine sehr beeindruckende und informative Art und Weise mit der bedrückenden Situation auf unseren Wiesen und Feldern vertraut gemacht. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Anbei der Link zu MDR-Kultur:

https://www.mdr.de/kultur/podcast/feature/audio-feature-muehlenberg-verstummter-fruehling-100.html

Neue Fotoausstellung und Demonstrationstafeln zum Vogelschutz

Wacholderdrossel im Nest, Foto: Jan Gläßer, Grießbach

Im Rahmen des Frühlingsfestes am 30.04. eröffnete der NABU-Kreisverband Aue-Schwarzenberg in der Naturherberge Affalter eine neue Fotoausstellung. Zu sehen sind Bilder des bekannten Naturfotografen Jan Gläßer aus Grießbach (naturfotoerzgebirge.de) zum Thema "Vögel im Siedlungsraum".
Außerdem wurden zum gleichen Thema zwei neue Demonstrationstafeln vorgestellt, die jetzt ihren festen Platz in der Naturherberge haben. Es werden verschiedene Nistmöglichkeiten gezeigt und Informationen dazu, wie der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern "unter die Flügel gegriffen" werden kann. Neu an den Tafeln ist insbesondere, dass sie neben "normalen" Demonstrations-und Informationselementen direkten Zúgang zu zusätzlichen Informationen im Internet ermöglchen. 

Starenkästen für die Grundschule Affalter

Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts zum Schutz unserer heimischen Insekten- und Vogelwelt (siehe unten) von Landschaftspflegeverband Westerzgebirge und NABU-Kreisverband Aue-Schwarzenberg wurden der Grundschule Affalter zwei Starenkästen zur Verfügung gestellt, die von Andreas Bochmann von der Naturherberge Affalter im Schulgelände aufgehängt wurden. Vor allem die Kinder sind nun gespannt, ob sich der Vogel des Jahres 2018 bei ihnen einquartieren und für Nachwuchs sorgen wird.

NABU und LPV wollen Insekten und Vögeln helfen

Langhornbiene, Foto: Olaf Wolfram, Schwarzenberg

In den letzten Monaten sind dramatische Zahlen über den Rückgang der Vögel und Insekten in Deutschland durch die Medien bekannt geworden, die viele Menschen erschreckt und verunsichert haben. Obwohl man es sicherlich irgendwie ahnen konnte, wenn man mit offenen Augen und Ohren durch die Landschaft geht, ist das Ausmaß des Rückgangs doch überraschend hoch und macht deutlich, dass es höchste Zeit ist zu handeln.
Deshalb wollen der Landschaftspflegeverband Westerzgebirge e.V. und der Kreisverband Aue-Schwarzenberg e.V. des NABU ein Gemeinschaftsprojekt zum Schutz unserer heimischen Insekten- und Vogelwelt initiieren, um in unserer Region einem weiteren Rückgang entgegenzuwirken. Dies soll in den unterschiedlichsten Bereichen erfolgen: in der Landwirtschaft, an Straßen- und Wegrändern, in den Kommunen, aber auch im privaten Bereich, an Häusern und in den Gärten usw. Dazu sind Partner und Mitstreiter gefragt, die sich an den Bemühungen beteiligen wollen.
Kontakt:
Luise Eichhorn, Tel. 03772 24879;
Mail: luise.eichhorn@lpvwesterzgebirge.de

Wir werden von Zeit zu Zeit über die verschiedenen Aktivitäten und Planungen im Rahmen des Projektes berichten.

Blaumeise, Foto: Jan Gläßer, Grießbach

Zum Nachdenken und Nachfühlen (37)

„Es gibt besondere Arten von Seelen und Geistern, welche Bäume, Landschaften, Steine, Gemälde bewohnen. Eine Landschaft muß man als Dryade oder Oreade ansehn.  Eine Landschaft soll man fühlen, wie einen Körper. Jede Landschaft ist ein idealischer Körper für eine besondere Art des Geistes.
Es sind nicht die bunten Farben, die lustigen Töne und die warme Luft, die uns im Frühling so begeistern, es ist der stille weissagende Geist unendlicher Hoffnungen, ein Vorgefühl vieler frohen Tage, des gedeihlichen Daseins so mannichfaltiger Naturen, die Ahndung höherer ewiger Blüten und Früchte und die dunkle Sympathie mit der gesellig sich entfaltenden Welt.“
Novalis (1772-1801)

Mehr zum Nachdenken und Nachfühlen finden Sie unter Unsere Herberge / Nachdenken-Nachfühlen.

Zitat der Woche

„Ich plädiere dafür, in einer Zeit des pausenlosen Gehampels, der pausenlosen überreizten Angst, bloß nichts verpassen zu dürfen, sich in der Kunst des absichtlichen Verschlafens zu üben. Seit einigen Jahren zum Beispiel versuche ich, Silvester komplett aktiv im Schlaf zu versäumen. Meiner Frau mangelt es hier leider noch ein wenig an sittlicher Reife, um diese Wohltat in ihrer gänzlichen Schönheit zu begreifen. Bundestagswahlen, Oscar-Verleihungen, Weltmeisterschaftsendspiele, Marslandungen, Vorstellungsgespräche und Filme von Wim Wanders bieten sich geradezu an, in stabiler Seitenlage schlummernd begleitet zu werden. Viel zu selten besucht man gute Freunde und streckt sich gleich nach der Begrüßung auf der Chaiselongue aus, um nachhaltig zu ruhen.“
Matthias Egersdörfer, Jürgen Roth, „Die Reise durch Franken“

Mehr Zitate der Woche finden Sie unter NABU / Hintergrund / Zitat der Woche.

Naturfilm "Augenweide"

Am Mittwoch, den 29.11.2017, um 19.00 Uhr fand eine vom NABU Kreisverband Aue-Schwarzenberg und vom Landschaftspflegeverband Westerzgebirge organisierte Filmvorführung mit anschließender Diskussion in der Naturherberge Affalter statt. Der Naturfilmer Andreas Winkler zeigte in seinem Film „Augenweide“, wie man durch extensive Beweidung unseren Wiesenvögeln und vielen weiteren Arten wieder Lebensraum verschaffen kann. In beeindruckenden Bildern, eine wahre Augenweide, wurde ein in Zeiten des rapiden Rückgangs von Vogel- und Insektenwelt hoch aktuelles und wichtiges Thema behandelt. Die Veranstaltung war mit etwa 40 Gästen gut besucht und es konnte eine interessante Diskussion verfolgt werden.

Unser kleines Apfel - Birnen - ABC (7)

Im Jahre 1850 soll ein Pfarrer Wilhelms Wilms auf dem ehemaligen Areal vom Schloss Biesterfeld (Westfalen) diesen Zufallssämling aufgefunden haben. Es lag also nahe, diesen Apfel - Biesterfelder Renette - zu taufen. Nach und nach wurde die Sorte in Deutschland und Europa bekannt. Trotz des hervorragenden Geschmacks hat es die Frucht nicht zu  solch einer Berühmtheit eines Boskoop´s oder einer Cox Orangenrenette gebracht. Das mag an der relativ begrenzten Lagerfähigkeit bis ca. Mitte November, jedoch nicht an einer begrenzten Anbaueignung, liegen. Der  Baum kommt auch in Höhenlagen gut zurecht ung bildet vom Flach - bis Bergland ansehliche und aromatische Früchte aus. Vorteilhaft ist ein frischer, feuchter Standort und ein moderater Erhaltungsschnitt. Der Herbstapfel hat es wegen seinem feinen, weinsäuerlichen Aroma verdient, wieder mehr angebaut zu werden.

Weitere Sortenbeschreibungen finden Sie unter - Nabu - Streuobst

 

 

 

 

Stadt Lößnitz

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Kontakt:

Naturherberge Affalter
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08294 Lößnitz OT Affalter
Telefon 03771 319806
Mobil 0176 78344058

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