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Zschorlauer befreien sich vom Müll

Foto: Matthias Scheffler


Gemeinschaftsaktion am Fuße des Steinbergs
Bei einigen Zeitgenossen ist es leider keine Selbstverständlichkeit, dass man seinen Müll mit nach Hause nimmt und dort ordentlich entsorgt, was ja beileibe kein allzu komplizierter Akt ist. Was sie dazu bewegen mag, das bleibt ihr Geheimnis. Die Folgen sind indes unübersehbar, wenn man die Landschaft durchstreift: Müll aller Orten und Müll aller Art, ob nun als Reifen, Flasche, Karton, Plastikfolie oder was auch immer.
Um zumindest das Gröbste zu beseitigen, rufen Landschaftspflegeverband Westerzgebirge e.V., NABU Aue-Schwarzenberg e.V., Allianz Generalvertretung Rene Herrmann, Fleischerei König und Gemeinde Zschorlau am Sonnabend, den 27.04., um 9.00 Uhr alle Einwohner, insbesondere Familien mit Kindern, zu einer Müllsammelaktion auf.
Getroffen wird sich an zwei Standorten: am Türkschacht und an der Einmündung des Arbeiterwegs an der Straße von Zschorlau nach Albernau,
Gegen 11.30 gibt es dann als Dankeschön eine kleine Abschlussveranstaltung am Türkschacht. Dort werden Informationen und praktische Hinweise zum Vogel- und Insektenschutz, zu naturnahen Gärten gegeben und was man sonst noch so alles tun kann, um der Natur vor der Haustür zu helfen. Außerdem werden zwei Informationstafeln aufgestellt, auf denen die Bedeutung des mitten in der Agrarlandschaft gelegenen Flächennaturdenkmals „Türkschachthalde“ für die Tier- und Pflanzenwelt dargestellt wird.
Für Speisen und Getränke ist gesorgt. Die Veranstalter hoffen auf eine rege Beteiligung.

Veranstaltungsreihe zur biologischen Vielfalt im Erzgebirge geht in die 5. Runde

Wir leben in einer globalisierten Welt mit ihren Sonnen-, aber auch Schattenseiten. In keinem Bereich wird das deutlicher als bei der Ernährung. Der profunde Kenner ihrer Geschichte, Volker Schmidt, nimmt uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit, macht deutlich, wie wenig von den Essgewohnheiten unserer Vorfahren überlebt hat und auch weiter verloren geht. Wie macht sich das in unserer Landschaft bemerkbar? Darauf darf man gespannt sein. Der Landschaftspflegeverband wird konkrete Beispiele aus der Region vorstellen und zeigen, wie man schon heute mehr „Region“ auf den
Teller bringen und genießen kann und dadurch mitbestimmt, wie es „vor der Haustür“ aussieht. Zudem bieten einige regionale Anbieter Kostproben aus ihrem Angebot an.
Wir freuen uns auf einen interessanten Abend.

Veranstaltung des NABU zur biologischen Vielfalt im Wald

Der Rothirsch ist eigentlich eine tagaktive, das Offenland liebende Art, die rein theoretisch in weiten Teilen unserer Landschaft ihr Auskommen finden könnte. Die aktuellen Vorkommen im sächsischen Erzgebirge beschränken sich allerdings weitgehend auf die Wälder auf dem Kamm und dessen Nähe. Grund dafür ist die straffe Bejagung, der die Art ausgesetzt war und ist, weil sie als „Waldschädling“ gilt, der die natürliche Waldverjüngung und damit den anvisierten Waldumbau behindert. Dessen Notwendigkeit und die schon erzielten Erfolge stellt niemand in Frage. Aber gehört der Rothirsch nicht auch zum Wald, nicht nur die Bäume? „Schießt“ man zurzeit vielleicht nicht etwas über das Ziel hinaus? Die Art und Weise der Bejagung hat den Rothirsch jedenfalls zu einer verängstigten „Eule“ gemacht, die sich nur noch ungern aus der Deckung wagt. Beobachtungen sind wie ein Sechser im Lotto, Brunft findet kaum noch statt. Heiß diskutierte Phänomene, die viele Bürger, die es noch anders kennen, ins Grübeln kommen lässt. Ist das wirklich unumgänglich?
Im Rahmen der Veranstaltung referieren der Forstfachmann Wilhelm Bode und der Wildbiologe Professor Dr. Sven Herzog von der TU Dresden über die verschiedenen Aspekte zu Wald und Wild. Ziel der Veranstaltung soll es sein, die Bürger über das Thema mit Bezug zum Erzgebirge zu informieren sowie Möglichkeiten und Wege zu einem „friedlicheren“ Miteinander von Wald und Wild aufzuzeigen und zu diskutieren. Der Rothirsch, diese seit Jahrhunderten zwischen den Fronten stehende, überaus eindrucksvolle Tierart - der letzte große Pflanzenfresser, der uns noch geblieben ist - hat es verdient, dass man endlich angemessen mit ihm umgeht und ihm ein einigermaßen artgerechtes Leben zugesteht. Er könnte durchaus ein Symbol sein für den dringend notwendigen anständigen Umgang mit der heimischen Natur überhaupt, für mehr Ehrfurcht vor dem Leben, für den alle Interessengruppen gemeinsam eintreten sollten: Landnutzer, Förster, Jäger, Naturschützer und Naturfreunde. Diese vom NABU Aue-Schwarzenberg organisierte Veranstaltung möchte einen kleinen Beitrag dazu leisten.

10. Stammtisch Obst

Der Nabu Kreisverband Aue - Schwarzenberg e. V. lädt alle Interessierten zum "10. Stammtisch Obst"nach Affalter ein. Am Sonnabend, den 13. April 2019, findet auf dem Gelände der Naturherberge Affalter, wie in den vergangenen Jahren, ein Obstbaumschnitt und Veredelungskurs statt. Willkommen ist jeder, ob Profi oder Laie, der sich für dieses Thema interessiert. Es wird das Beschneiden und Veredeln von Hochstammobstbäumen in Theorie und Praxis behandelt werden. Ein Schwerpunkt wird die Weiterbehandlung von Umveredelungen sein. Für Fans alter Apfelsorten liegen Reiser zum Mitnehmen und Tauschen bereit. Die Veranstaltung beginnt 9.30 Uhr. Gegen 12.00 Uhr kann, wie es zu einem Stammtisch gehört, ein kleiner Imbiss eingenommen werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Obstbaumschnittseminar am Türkschacht bei Zschorlau

Türkschacht bei Zschorlau, Foto: Matthias Scheffler

Am Sonnabend, den 23.03.2019, um 9.30 Uhr, findet in Zschorlau am Türkschacht ein von der Allianz Generalvertretung Rene Herrmnn in Zschorlau und vom Landschaftspflegeverband Westerzgebirge organisiertes Obstbaumschnittseminar statt. Es ist Bestandteil eines von der Allianz Umweltstiftung "Blauer Adler" geförderten Projektes zum Erhalt alter Streuobstwiesen. Im Rahmen des Projektes sollen vor allem auch Kinder und Jugendliche über die Bedeutung dieser wichtigen Lebensräume informiert werden. Mehr zum Projekt erfahrren Sie demnächst über diese Intenetseite und die Presse.
Andreas Bochmann vom NABU Kreisverband Aue-Schwarzenberg erklärt im Rahmen des Seminars, wie hochstämmige Obstbäume fachgerecht beschnitten werden und wie man Obstbäume veredelt.

Obstbaumschnittseminar 2018, Foto: Maria Gwizdziel

3. Veranstaltung der Veranstaltungsreihe "Biologische Vielfalt vor der Haustür"

Zschorlau 1941, Postkarte: Sammlung Thomas Weigel, Zschorlau

Zschorlau 2008, Foto: Matthias Scheffler, Zschorlau

Das Insekten- und Vogelsterben in unserer Landschaft hat erschreckende Ausmaße angenommen. Was hat sich eigentlich so verändert in den letzten Jahrzehnten, dass viele Tiere und Pflanzen kaum noch passende Lebensbedingungen vorfinden und „selbst die Feldlerche“ zur Rarität wird? Neben der bekannten Intensivierung der Landwirtschaft sind es oft „schleichende“, wenig wahrgenommene Verluste an Vielfalt in der Feldflur, die vielen Arten den Fortbestand unmöglich machen.
Darum ging es bei der 3. Veranstalung des Landschaftspflegeverbandes zur Biologischen Vielfalt im Westerzgebirge. Wie bei der vorigen Veranstaltung waren etwa 70 Gäste gekommen.
Der Naturschutzexperte Dr. Hartmut Kretschmer ging in seinem Vortrag auf die enormen Gefährdungen ein, die vor allem in der Agrarlandschaft heute den Pflanzen und Tieren das Leben schwer machen. Anhand von Beispielen zeigte er Möglichkeiten auf, wie die Situation verbessert werden kann: durch Ökologischen Landbau, unser Einkaufsverhalten, naturnähere Städte, Gärten und Dörfer usw.
Matthias Scheffler vom Landschaftspflegeverband stellte anhand historischer und aktueller Bilder und Videos aus dem Westerzgebirge die Landschaft und deren Nautzung vor ca. 100 Jahren dem heutigen Gegebenheiten gegenüber und zeigte die Auswirkungen der enormen Veränderungen auf die Tier- und Pflanzenwelt.

Veranstaltungsreihe zur lebendigen Vielfalt in der Region hat begonnen

Foto: Luise Eichhorn

Am 16.10. war in der Naturherberge Affalter der "Startschuss" für die Veranstaltungsreihe des Landschaftspflegeverbandes "Lebendige Vielfalt vor der Haustür" zu vernehmen. Es ging um die Themen Obstwiesen und alte Obstsorten als Beispiel für die Bemühungen zum Erhalt unserer Nutzpflanzenvielfalt. Andreas Bochmann vom NABU stellte den "Sortengarten" der Naturherberge vor und der Gastrefererent Christoph Mann zeigte viele interessante Ansätze aus dem Vogtland. Die Veranstalter waren über die vielen Besucher hoch erfreut. Das Thema trifft scheinbar einen Nerv der Zeit.

Dies traf in noch stärkerem Maße auf die 2. Veranstaltung am 12.11. im Kirchgemeindehaus Frauengasse 5 in Schneeberg zu, in der die prekäre Situation der Feldvögel  in der Region thematisiert wurde. Der Saal war mit über 70 Besuchern voll besetzt und dies zeigte, dass auch ein solches Thema mittlerweile eine Menge Leute hinter dem Ofen hervorlocken kann.

Braunkehlchen, im Westerzgebirge vom Aussterben bedroht
Foto: Jan Gläßer, Grießbach

Im Rahmen der Bemühungen um den Erhalt der biologischen Vielfalt und der Sorge um den Fortbestand unserer Vogel- und Insektenwelt werden noch 5 weitere Veranstaltungen folgen, in denen auf anschauliche und interessante Art und Weise einige wichtige Prroblemfelder des Natur- und Artenschutzes in der Region gezeigt und diskutiert werden sollen. Mehr dazu erfahren Sie aus der Presse und auf dieser Internetseite.

Neue Fotoausstellung und Demonstrationstafeln zum Vogelschutz

Wacholderdrossel im Nest, Foto: Jan Gläßer, Grießbach

Im Rahmen des Herbergsfestes am 30.04. eröffnete der NABU-Kreisverband Aue-Schwarzenberg in der Naturherberge Affalter eine neue Fotoausstellung. Zu sehen sind Bilder des bekannten Naturfotografen Jan Gläßer aus Grießbach (naturfotoerzgebirge.de) zum Thema "Vögel im Siedlungsraum".
Außerdem wurden zum gleichen Thema zwei neue Demonstrationstafeln vorgestellt, die jetzt ihren festen Platz in der Naturherberge haben. Es werden verschiedene Nistmöglichkeiten gezeigt und Informationen dazu, wie der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern "unter die Flügel gegriffen" werden kann. Neu an den Tafeln ist insbesondere, dass sie neben "normalen" Demonstrations-und Informationselementen direkten Zúgang zu zusätzlichen Informationen im Internet ermöglchen. 

 

 

 

 

 

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Mobil 0176 78344058

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