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Natur zum Anfassen

Bereits das dritte Jahr wurde es durch das Sponsoring der Envia M vielen Kindern ermöglicht, in der Naturherberge Affalter einen erlebnisreichen Tag zu verbringen. Unter dem Motto " Natur zum Anfassen -Warum hängt die Fledermaus verkehrt herum" erfuhren die Besucher Erstaunliches  aus dem unerschöpflichen Reichtum der Natur. Mit allen Sinnen, wie z. B auf dem nebenstehenden Foto, viel es doch manchen "blinden" Schülern gar nicht so leicht, "sehend" den Baum wiederzufinden.

Äpfel sind lecker, doch wie kommen die an den Baum ? Das im Kreislauf der Natur alles zusammenfließen muss, wurde den Neugierigen vermittelt, da schmeckt der "James Grieve" doch gleich noch viel besser.

Pilzausstellung in der Naturherberge Affalter

Lößnitzer Pilzfreunde trafen sich in der Naturherberge Affalter zu einem Erfahrungsaustausch inklusive einer Pilzwanderung. Bei dieser wurden, trotz lang anhaltender Trockenheit, 40 Arten gefunden, die der Öffentlichkeit als Abschluss in einer kleinen Ausstellung präsentiert wurden.

Veranstaltung zum Birkhuhn und zu einer Zukunftsvision für das Westerzgebirge am 16.9. in Schneeberg

Birkhhähne bei der Balz, Foto: Jan Gläßer

Die Entwicklungen in den letzten Wochen haben uns dazu veranlasst, die vorerst letzte unserer Veranstaltungen im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe "Biologische Vielfalt im Westerzgebirge", bei der eigentlich nur das Birkhuhn im Mittelpunkt stehen sollte, inhaltlich etwas zu erweitern: Zusätzlich soll nun gezeigt werden, was sich hinter Biosphärenreservaten verbirgt und welche Chancen sie für Regionen wie das Westerzgebirge eröffnen. Der Gedanke "Biosphärenreservat Westerzgebirge" war kürzlich vom Naturschutzbund (NABU) bei Vearnstaltungen zum Thema Rothirsch in die Diskussion gebracht worden. Vielen Bürgern ist aber wenig bekannt, was sich hinter diesem Begriff verbirgt. Dies soll der erste Schritt sein, dem abzuhelfen. Im Rahmen der Veranstaltung soll also verdeutlicht werden, dass es sich bei Bisophärenreservaten keinesfalls um "Naturschutz-Käseglocken" handelt, sondern aus Sicht der Verbände um durchaus interessante, zukunftsträchtige Konstrukte, die insbesondere durch ihre Zonierung so angelegt sind, dass sie für die jeweilige Region modellhafte Wege zu einer nachhaltigen Entwicklung in verschiedenen Bereichen eröffnen sollen, beispielsweise im naturnahen Tourismus und bei der Regionalvermarktung.

Programm:
- Torsten Kirchner von der Wildland-Stiftung Bayern, Biologe und Schutzgebietsbetreuer, stellt in seinem Vortrag das Biosphärenreservat Rhön vor und die jahrzehntelangen Bemühungen zum Schutz und Erhalt von dessen Charaktervogel: dem Birkhuhn. Außerdem geht er darauf ein, welch wichtige Rolle dieses 1991 gegründete Schutzgebiet für die Entwicklung der Region bis heute spielt.
- Anschließend wird durch den Landschaftspflegeverband Westerzgebirge die derzeitige Situation des Birkhuhns im Erzgebirge beleuchtet und auf die Bemühungen zu dessen Schutz und die dabei auftretenden Probleme und Konflikte eingegangen. Zudem werden erste Vorstellungen zu einem möglichen Biosphärenreservat "Westerzgebirge" und die sich daraus ergebenden Chancen für die Region vorgestellt. Eine Vision, die nachhaltige Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen würde, wobei insbesondere der Rothirsch als Leit- und Charakterart für ein gelungenes Miteinander von Mensch und Natur dienen könnte.
Stoff für einen sicherlich interessanten Abend und eine lebhafte Diskussion.

Veranstalter: Landschaftspflegeverband Westerzgebirge e.V.
Wann: Montag, den 16.09.2019, 19.00 Uhr
Wo: Kirchgemeindehaus, Frauengasse 5, Schneeberg

 

 

 

 

 

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