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Neue Angebote für Kinder

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Betreiber der Naturherberge:

NABU Kreisverband Aue-Schwarzenberg

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Zur NABU-Internetseite

http://aue-schwarzenberg.nabu-sachsen.de/

Bundesfreiwilligendienst in der Naturherberge Affalter

In der Naturherberge Affalter ist eine Stelle im Bundesfreiwilligendienst freigeworden. Möglich ist die Tätigkeit für ALG II Empfänger aber auch für Rentner oder Frührentner. Sollte Ihr Interesse geweckt sein, freuen wir uns auf einen Anruf.

"Hexenfeuer" in der Naturherberge Affalter

Ausstattung der Naturherberge Affalter durch Leader-Regionalbudget

Durch Unterstützung eines Kleinprojektes aus dem Regionalbudget im Rahmen von LEADER über den Verein Zukunft Westerzgebirge e.V. konnte die Ausstattung der Naturherberge verbessert werden.
Durch die erhaltenen Fördermittel konnten qualitativ hochwertige Ballfangnetze auf dem Sportplatz montiert werden. Damit werden in erster Linie Sicherheitsaspekte erfüllt, weil das Gelände beidseitig des Bolzplatzes steil abschüssig ist.

Der Verein freut sich, Dank der erhaltenen Fördermittel, endlich neue Computertechnik, ein neues Laufwerk mit externer Festplatte und Drucker/Kopier/Faxgerät, nutzen zu können.

Mit der neuen Kamera ist es möglich, hochwertige Fotos für die Öffentlichkeitsarbeit, zum Beispiel für Druckerzeugnisse,wie Broschüren oder Flyer, zu produzieren.

Dringend gebraucht wird der neue Holzspalter. Die Naturherberge wird neben Oel mit Holz beheizt, welches in Eigenleistung mit dem Spalter aufgearbeitet wird.




 

Neue Ausgabe der Zeitschrift "Lebendige Vielfalt im Westerzgebirge" erschienen

Landschaftspflegeverband Westerzgebirge und NABU Aue-Schwarzenberg haben nun nach längerer „Corona-Abstinenz“ die nächste Ausgabe der gemeinsamen Zeitschrift herausgebracht. Diesmal steht ein derzeit besonders brisantes Thema im Mittelpunkt, nämlich der Wald und seine „Problembewohner“ Hirsch, Reh und Co. Der Wald schwächelt angesichts der drei letzten trockenen, warmen Sommer bedenklich. Die Fichtenmonokulturen müssen schnellstens umgebaut werden zu naturnahen Mischwäldern. Dabei „stören“ die zu hohen Schalenwildbestände. Aber ist die Sachlage nicht diffiziler? Können wir es uns wirklich so einfach machen in Zeiten, in denen der Tierschutz im Grundgesetz steht? Gibt es nicht auch „mildere Mittel“ als eine derart intensive Bejagung, wie sie momentan praktiziert wird? Lassen sich nicht Lösungen und Wege finden zu einem gedeihlichen Miteinander von Wald und Wild? Mit diesem Themenfeld in all seinen Facetten setzt sich das neue Heft auseinander. Wir freuen uns, dass sich dabei auch zwei ausgesprochene Experten bereit erklärt haben, unsere Fragen zu diesen kontrovers diskutierten Themen zu beantworten: Der Leiter des Forstbezirks Eibenstock Stefan Schusser und der Wildbiologe Prof. Dr. Sven Herzog von der TU Dresden.
Aber nicht nur um Bäume, Hirsche und Rehe geht es in diesem Heft. Sie können uns auch auf einen Friedhof mit nicht ganz echten Vampiren oder in die Welt der Pilze mit einem echten Pilzexperten begleiten. „Prominente“ Wildtiere werden portraitiert einschließlich der Spuren, die sie hinterlassen. Und selbst die fleißigen Handwerker des Waldes, die Spechte, werden ausreichend gewürdigt. Der Wald ist derzeit beliebter denn je und wir hoffen, wir haben Sie neugierig gemacht und Sie sind interessiert an ein wenig Hintergrundwissen, das wir zum Wald mit seinen Bewohnern und den derzeitigen Problemen vermitteln wollen.
Die Zeitschrift ist in allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen und Tourismusinformationen der Region, beim Landschaftspflegeverband und in der Naturherberge Affalter kostenlos erhältlich. Oder wenden Sie sich bei Interesse an die Geschäftsstelle des Landschaftspflegeverbandes (03772 24879).

Dritte Ausgabe der Zeitschrift "Lebendige Vielfalt im Westerzgebirge" erschienen

Landschaftspflegeverband Westerzgebirge und NABU Aue-Schwarzenberg haben nun die dritte  Ausgabe der gemeinsamen Zeitschrift herausgebracht. Es geht diesmal schwerpunktmäßig um Naturerfahrung/ Naturerlebnis „vor der Haustür“. Dazu stellen wir neben einer allgemeinen Betrachtung verschiedene Lehr- und Erlebnispfade in der Region vor, die wir in den letzten Jahren geschaffen haben. Unter anderem den Kindererlebnispfad in Stützengrün, den Obst- und Insekten-Erlebnispfad in Affalter und den Vogellehrpfad in Carlsfeld. Aber auch einige Beiträge zur Tier- und Pflanzenwelt in unseren Dörfern und Städten finden sich im Heft, beispielsweise zum Wert der Siedlungs-Bäume, zu den tierischen Mitbewohner wie Mauersegler, Schwalben und Fledermäusen oder zu unserem immer seltener werdenden stachligen Freund, dem Igel. Dabei wird auch gezeigt, wie man den wilden Bewohnern unserer Siedlungen hilfreich unter die Arme greifen und damit ganz nebenbei sich selbst und der ganzen Familie Naturerlebnismöglichkeiten im unmittelbaren Wohnumfeld schaffen kann.
Die Zeitschrift ist in allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen und Tourismusinformationen der Region, beim Landschaftspflegeverband und in der Naturherberge Affalter kostenlos erhältlich.
Von Interesse ist das Heft sicher auch für Kindertagesstätten, Schulen und andere Bildungseinrichtungen.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Landschaftspflegeverbandes (03772 24879).


Zweite Ausgabe der Zeitschrift "Lebendige Vielfalt im Westerzgebirge" erschienen

Kürzlich ist die zweite Ausgabe der Zeitschrift „Lebendige Vielfalt im Westerzgebirge“ erschienen, deren Ziel es ist, über Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft des westlichen Erzgebirges, deren Gefährdung und die Bemühungen zu ihrem Schutz zu informieren. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsarbeit von Landschaftspflegeverband Westerzgebirge e.V. und NABU Aue-Schwarzenberg e.V., weil wir finden, dass es an der Zeit ist, über verschiedene regionale Aspekte dieses in letzter Zeit zunehmend an Bedeutung gewinnenden Themas zu berichten und die Bemühungen darzustellen, mit denen wir versuchen, zum Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt im Westerzgebirge beizutragen.
Das Titelthema ist diesmal die Naturverträgliche Beweidung, eine sehr zukunftsträchtige Form der Landnutzung, die wir unter verschiedenen Gesichtspunkten beleuchten. U.a. findet sich ein Beitrag „Roulade oder Tofu?", in dem wir in Form eines Gesprächs aufzeigen wollen, wie sich unsere Ernährung in der Landschaft niederschlägt. Der Rückgang unserer Tierwelt macht uns zunehmend Sorgen. Naturnahe Beweidung ist eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken und dies möchten wir deutlich machen.
Auch die Hecken in unserer Landschaft nehmen wir ins Visier. Wir erläutern, welche Rolle diese wertvollen Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt haben und zeigen auf, wie wir versuchen, diese unersetzlichen Lebens- adern in der Landschaft zu erhalten und zu entwickeln und welche Fördermöglichkeiten es dazu gibt. Vielleicht haben Sie ja schon lange vor, den Tieren über die schwere Winterzeit zu helfen. Wie Sie das im eigenen Garten auf einfache Art und Weise machen können, auch dazu finden Sie viele Hinweise, zum Beispiel zur Vogelfütterung. Die wird für unsere Vogelwelt immer wichtiger und bietet zudem ausgezeichnete Möglichkeiten zur Naturbeobachtung für die ganze Familie. Wie gut es dabei mit Ihrer Artenkenntnis steht, können Sie mit unserem kleinen Quiz testen. 
Die Zeitschrift ist in allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen und Tourismusinformationen der Region, beim Landschaftspflegeverband und in der Naturherberge kostenlos erhältlich.

Wissenswertes zum tierfreundlichen Garten im Winter

Foto: Matthias Scheffler

Tiere können nicht wie wir die kalte Jahreszeit in geheizten Wohnungen verbringen. Aber wir können durchaus ihre Wohnungsnot lindern und im eigenen Garten einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass sie ein geeignetes Winterquartier finden. Dazu gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, von denen wir nur einige kurz andeuten wollen:
- Das Laub der Bäume wird oft nur dann mit Wohlwollen gesehen, solange es an den Bäumen hängt. Besonders im Herbst sorgt es für beeindruckend bunte Bilder, die wohl fast jeder gern betrachtet. Die Freude endet oft abrupt, sobald es sich am Boden aufhält und aus der bunten Augenweide Arbeit und "Abfall" wird. Man kann sich viel Mühe ersparen und tut zudem noch ein gutes Werk, wenn man zumindest einen Teil des Laubes zum Schutz der Pflanzendecke auf Beeten verteilt, unter Bäumen und Sträuchern liegen lässt und außerdem einige Laubhäufen zusammenrecht, mit denen zum Beispiel der Igel oder Insekten einiges anzufangen wissen.
- Auch der Beschnitt von Bäumen und Sträuchern muss nicht unbedingt in Rauch aufgehen. Ein Totholzhaufen in einer versteckten Ecke hilft so manchem tierischen Mitbewohner aus der Patsche, zum Beispiel Insekten, Kröten und natürlich dem Igel, der in unserer Landschaft leider schon zur Rarität geworden ist.
- Viele Insekten verbringen den Winter in irgendwelchen Hohlräumen, zum Beispiel in abgestorbenen Pflanzenstängeln. Orte also, die sich in der freien Landschaft kaum noch finden lassen. Eine nicht gemähte Altgrasecke kann hier willkommenen Ersatz bieten. Auch das Zurückschneiden von Stauden und Sträuchern erst im Frühjahr kann helfen.
- Die Winterfütterung der Vögel ist schon bei vielen ein beliebtes Hobby und eine geradezu ideale Möglichkeit, unsere Kinder mit der faszinierenden Welt der Tiere in „Berührung“ zu bringen. Sie wird aber auch immer mehr zu einer notwendigen Hilfe für einige unserer heimischen Vögel. Darauf werden wir demnächst noch näher eingehen.

Eine kleine Belohnung für Ihre Hilfe erwartet Sie dann im nächsten Frühjahr: Das Erwachsen der Tier- und Pflanzenwelt aus dem „Winterschlaf“ direkt vor Ihrer Haustür.

Links zum tierfreunlichen Garten im Winter

Vielleicht möchten Sie noch mehr wissen?
Dazu haben wir einige Links zusammengestellt, mit deren Hilfe Sie sich zu den verschiedenen Themen ausgiebig informieren können:

- Laub liegenlassen/ Laubhäufen anlegen »

http://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/gartenarbeit/herbst/25120.html

- Totholzhaufen als Lebenshilfe »

http://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/gartenarbeit/herbst/25136.html

- So überwintern Insekten »

http://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/gartenarbeit/herbst/tiere/25090.html

- Quartiere für Igel & Co. im Garten »

http://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/gartenarbeit/herbst/tiere/25089.html

- Vogelfütterung im Winter »

http://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/index.html

Feinschmecker Igel, Foto: Jan Gläßer (naturfotoerzgebirge.de)

 

Insekten und Vögel brauchen Hilfe

Ungemähter Straßenrand an der B169, Foto: Matthias Scheffler, Zschorlau

Die Meldungen und Berichte über den besorgniserregenden Rückgang der Insekten und Vögel machen Angst und niemand kann uns wirklich sagen, welche Auswirkungen es am Ende haben wird, wenn sich die Entwicklungen weiter so fortsetzen. Es ist 2 vor 12 und höchste Zeit zu handeln. Dabei ist natürlich die Politik gefragt, aber auch auf regionaler und lokaler Ebene gibt es durchaus Möglichkeiten, etwas für unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt zu tun und das auch kurzfristig.
Deshalb haben der Landschaftspflegeverband Westerzgebirge und der Kreisverband Aue-Schwarzenberg des Naturschutzbundes (NABU) über die Presse Landwirte, Kommunen. Bauhöfe und Straßenmeistereien, Schulen, Kindergärten, aber auch alle Bürger gebeten. etwas zum Erhalt unserer Insekten und Vögel zu tun.
Landwirte haben zum Beispiel seit diesem Jahr die Möglichkeit, 10 Prozent geeigneter Wiesenflächen als Brache stehen zu lassen, ohne finanzielle Verluste oder Sanktionen befürchten zu müssen. Diese Möglichkeit wurde vom Freistaat extra neu geschaffen, um den Insekten und Vögeln unter die Arme zu greifen. Solche Flächen sollten auch von den Bürgern und Kommunen nicht als unordentliche Wirtschaftsweise betrachtet werden, sondern als wichtigen und notwendigen Beitrag zum Erhalt unserer Insekten und Vögel.
Aber auch Kommunen, Bauhöfe und Straßenmeistereien, Schulen, Kindergärten usw. können durch eine naturverträglichere Bewirtschaftung, zum Beispiel weniger häufige Mahd, einen Beitrag leisten.
Ebenso können Bürger, die Haus, Garten oder sonstige Flächen haben, schnelle Hilfe anbieten. Durch insektenfreundliche Wiesenpflege, kleine Brachflächen, Nisthilfen, heimische Obst und Laubgehölze und vieles mehr. Man wird überrascht sein, wie schnell Vögel, Schmetterlinge, Wildbienen und Co. und ihr Nachwuchs die Veränderungen wahrnehmen und nutzen. Es entstehen ganz neue kleine Welten und es macht sehr viel Freude, das zu beobachten. Wir tun nicht nur der Tier- und Pflanzenwelt, sondern auch uns selbst und unserem Nachwuchs einen großen Gefallen.
Mehr Informationen zum Insekten- und Vogelschutz finden Sie weiter unten.

Warzenbeißer, Foto: Luise Eichhorn, Jena

Literaturhinweise

Für die wachsende Zahl der Menschen, die sich für das Schicksal der Pflanzen und Tiere in ihrem Umfeld interessieren, möchten wir zwei Literaturhinweise geben, zum einen zum Thema Schmetterlinge, zum anderen ein Buch über Vögel im Garten:

Erschreckende Zahlen über den Rückgang der Insekten machen immer wieder die Runde. Der bekannte Biologe und Buchautor Josef H. Reichholf macht uns am Beispiel der Schmetterlinge mit der aktuellen Situation, den Hintergründen und Handlungsmöglichkeiten bekannt. Eine absolut empfehlenswerte und dringend notwendige Veröffentlichung, die uns die Augen öffnen und zum Handeln anregen will und kann.

Josef H. Reichholf, Das Verschwinden der Schmetterling und was dagegen unternommen werden kann, Deutsche Wildtier Stiftung, 70 Seiten, kostenlos, erhältlich über www.DeutscheWildtierStiftung.de

Für diejenigen, die sich allgemein für die aktuell im Naturschutz recht kontrovers diskutierten Themenfelder Naturschutz, Artenschutz, Landschaftsschutz und Kliimaschutz interessieren, seinen drei weitere Veröffentlichungen empfohlen:
Naturschutz neu denken und gestalten, Expertenforum der Deutschen Wildtier Stiftung 2015
Naturschutz in der Milieu-Falle, Expertenforum der Deutschen Wildtier Stiftung 2016
Rettet die Wiesen - Landwirtschaft & Artenvielfalt, Expertenforum der Deutschen Wildtier Stiftung 2017
kostenlos erhältlich über www.DeutscheWildtierStiftung.de

Über 50 Vogelarten, die man im Garten beobachten kann, werden auf sehr anschauliche und kurzweilige Art vorgestellt. Man erfährt viel Interessantes über deren Leben und sieht sie nach der Lektüre mit erweitertem Blick und noch mehr Sympathie. Neben den Artportraits gibt es viele praktische Hinweise, wie man den Vögeln vor der Haustür unter die Arme greifen kann, mit Nisthilfen, Vogelfütterungen, vogelfreundlichen Gärten usw. Das Buch glänzt aber nicht nur durch eine Fülle von Informationen und Hinweisen, sondern wird durch die vielen hübschen Illustrationen zu einem echten Hingucker. Zu einem fairen Preis erhält man ein tolles Buch, dass man mit Sicherheit häufig zur Hand nimmt:

Uwe Westphal, Christopher Schmidt: Das große Buch der Gartenvögel. Unsere Vögel im Garten erleben, fördern, schützen. pala-verlag, 288 Seiten, 29,90 €

Star auf Wohnungssuche, Foto: Matthias Scheffler, Zschorlau


Beim NABU Kreisverband Aue-Schwarzenberg und beim Landschaftspflegeverband Westerzgebirge freut man sich über die tolle Reaktion, die der Star, der Vogel des Jahres 2018, infolge der Aufhängung von Nistkästen an den Tag legt: Für einen großen Teil der zur Verfügung gestellten Wohnungen herrscht reges Interesse. Sozialer Wohnungsbau in der Vogelwelt ist also relativ unkompliziert. Und Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist.

Vom Rückgang der Feld- und Wiesenvögel

Rebhuhn, Foto: Jan Gläßer, Grießbach

Das Rebhuhn, ein einstiger Allerweltsvogel,  ist aus dem Westerzgebirge seit 2002 verschwunden, mittlerweile sogar aus dem gesamten Erzgebirge, in ganz Sachsen steht es kurz vor dem Aussterben. Bekassine, Braunkehlchen und Wiesenpieper, um nur einige besonders schwere Fälle zu nennen, gehen ebenfalls dramatisch zurück. Was Naturschutzbund und Landschaftspflegeverband im Westerzgebirge gegen den Rückgang dieser Arten konkret tun wollen, berichten wir demnächst.

Zu dieser Thematik möchten wir auf ein sehr hörenswertes Feature des Mitteldeutschen Rundfunks mit dem Titel „Verstummter Frühling. Vom Aussterben der Wiesenvögel“ hinweisen, das kürzlich erschienen ist. Autorin ist Heidi Mühlenberg. Dort werden Sie auf eine sehr beeindruckende und informative Art und Weise mit der bedrückenden Situation auf unseren Wiesen und Feldern vertraut gemacht. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Anbei der Link zu MDR-Kultur:

https://www.mdr.de/kultur/podcast/feature/audio-feature-muehlenberg-verstummter-fruehling-100.html

Wacholderdrossel im Nest, Foto: Jan Gläßer, Grießbach

Im Rahmen des Frühlingsfestes am 30.04. eröffnete der NABU-Kreisverband Aue-Schwarzenberg in der Naturherberge Affalter eine neue Fotoausstellung. Zu sehen sind Bilder des bekannten Naturfotografen Jan Gläßer aus Grießbach (naturfotoerzgebirge.de) zum Thema "Vögel im Siedlungsraum".
Außerdem wurden zum gleichen Thema zwei neue Demonstrationstafeln vorgestellt, die jetzt ihren festen Platz in der Naturherberge haben. Es werden verschiedene Nistmöglichkeiten gezeigt und Informationen dazu, wie der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern "unter die Flügel gegriffen" werden kann. Neu an den Tafeln ist insbesondere, dass sie neben "normalen" Demonstrations-und Informationselementen direkten Zúgang zu zusätzlichen Informationen im Internet ermöglchen. 

NABU und LPV wollen Insekten und Vögeln helfen

Langhornbiene, Foto: Olaf Wolfram, Schwarzenberg

In den letzten Monaten sind dramatische Zahlen über den Rückgang der Vögel und Insekten in Deutschland durch die Medien bekannt geworden, die viele Menschen erschreckt und verunsichert haben. Obwohl man es sicherlich irgendwie ahnen konnte, wenn man mit offenen Augen und Ohren durch die Landschaft geht, ist das Ausmaß des Rückgangs doch überraschend hoch und macht deutlich, dass es höchste Zeit ist zu handeln.
Deshalb wollen der Landschaftspflegeverband Westerzgebirge e.V. und der Kreisverband Aue-Schwarzenberg e.V. des NABU ein Gemeinschaftsprojekt zum Schutz unserer heimischen Insekten- und Vogelwelt initiieren, um in unserer Region einem weiteren Rückgang entgegenzuwirken. Dies soll in den unterschiedlichsten Bereichen erfolgen: in der Landwirtschaft, an Straßen- und Wegrändern, in den Kommunen, aber auch im privaten Bereich, an Häusern und in den Gärten usw. Dazu sind Partner und Mitstreiter gefragt, die sich an den Bemühungen beteiligen wollen.
Kontakt:
Luise Eichhorn, Tel. 03772 24879;
Mail: luise.eichhorn@lpvwesterzgebirge.de

Wir werden von Zeit zu Zeit über die verschiedenen Aktivitäten und Planungen im Rahmen des Projektes berichten.

Blaumeise, Foto: Jan Gläßer, Grießbach

Zum Nachdenken und Nachfühlen (37)

„Es gibt besondere Arten von Seelen und Geistern, welche Bäume, Landschaften, Steine, Gemälde bewohnen. Eine Landschaft muß man als Dryade oder Oreade ansehn.  Eine Landschaft soll man fühlen, wie einen Körper. Jede Landschaft ist ein idealischer Körper für eine besondere Art des Geistes.
Es sind nicht die bunten Farben, die lustigen Töne und die warme Luft, die uns im Frühling so begeistern, es ist der stille weissagende Geist unendlicher Hoffnungen, ein Vorgefühl vieler frohen Tage, des gedeihlichen Daseins so mannichfaltiger Naturen, die Ahndung höherer ewiger Blüten und Früchte und die dunkle Sympathie mit der gesellig sich entfaltenden Welt.“
Novalis (1772-1801)

Mehr zum Nachdenken und Nachfühlen finden Sie unter Unsere Herberge / Nachdenken-Nachfühlen.

Zitat der Woche

„Ich plädiere dafür, in einer Zeit des pausenlosen Gehampels, der pausenlosen überreizten Angst, bloß nichts verpassen zu dürfen, sich in der Kunst des absichtlichen Verschlafens zu üben. Seit einigen Jahren zum Beispiel versuche ich, Silvester komplett aktiv im Schlaf zu versäumen. Meiner Frau mangelt es hier leider noch ein wenig an sittlicher Reife, um diese Wohltat in ihrer gänzlichen Schönheit zu begreifen. Bundestagswahlen, Oscar-Verleihungen, Weltmeisterschaftsendspiele, Marslandungen, Vorstellungsgespräche und Filme von Wim Wanders bieten sich geradezu an, in stabiler Seitenlage schlummernd begleitet zu werden. Viel zu selten besucht man gute Freunde und streckt sich gleich nach der Begrüßung auf der Chaiselongue aus, um nachhaltig zu ruhen.“
Matthias Egersdörfer, Jürgen Roth, „Die Reise durch Franken“

Mehr Zitate der Woche finden Sie unter NABU / Hintergrund / Zitat der Woche.

Unser kleines Apfel - Birnen - ABC (7)

Im Jahre 1850 soll ein Pfarrer Wilhelms Wilms auf dem ehemaligen Areal vom Schloss Biesterfeld (Westfalen) diesen Zufallssämling aufgefunden haben. Es lag also nahe, diesen Apfel - Biesterfelder Renette - zu taufen. Nach und nach wurde die Sorte in Deutschland und Europa bekannt. Trotz des hervorragenden Geschmacks hat es die Frucht nicht zu  solch einer Berühmtheit eines Boskoop´s oder einer Cox Orangenrenette gebracht. Das mag an der relativ begrenzten Lagerfähigkeit bis ca. Mitte November, jedoch nicht an einer begrenzten Anbaueignung, liegen. Der  Baum kommt auch in Höhenlagen gut zurecht und bildet vom Flach - bis Bergland ansehliche und aromatische Früchte aus. Vorteilhaft ist ein frischer, feuchter Standort und ein moderater Erhaltungsschnitt. Der Herbstapfel hat es wegen seinem feinen, weinsäuerlichen Aroma verdient, wieder mehr angebaut zu werden.

Weitere Sortenbeschreibungen finden Sie unter - Nabu - Streuobst

 

 

 

 

Stadt Lößnitz

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Kontakt:

Naturherberge Affalter
Weg zur Jugendherberge
08294 Lößnitz OT Affalter
Telefon 03771 319806
Mobil 0176 78344058

naturherberge@gmx.de

 

 

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