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Neue Angebote für Kinder

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Betreiber der Naturherberge:

NABU Kreisverband Aue-Schwarzenberg

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Neues Angebot - siehe unter: Natur schmecken



Zum Nachdenken und Nachfühlen (37)

„Der Ökologe Michael Succow hat bereits 1990 den Gedanken in die Diskussion eingeführt, dass Arten auch einen kulturellen Wert haben. Gerade die für die Kulturlandschaft typischen Arten, wie Hase, Storch, Lerche, Rebhuhn, Bläuling, Kornblume oder Wiesenchampignon sind auf das Engste mit unserer Kulturgeschichte verwoben. Sie alle sind besonders lichtliebende Arten – und als solche auch im kollektiven Bewusstsein der Bevölkerung verankert. Wenn sie verschwinden, wird es auch in uns dunkler. Das Artensterben in der Agrarlandschaft ist also nicht nur ein biologisches Problem, sondern auch ein Bestandteil kulturellen Verfalls. Eine landschaftlich und biologisch ausgeräumte Flur, in der man nirgendwo mehr seinen Kindern einen Hasen, ein Rebhuhn oder eine Blumenwiese mit Schmetterlingen zeigen kann, ist in kultureller Hinsicht mit einer zerbombten Stadt vergleichbar.“

Michael Beleites, „Land-Wende. Raus aus der Wettbewerbsfalle!“

Mehr zum Nachdenken und Nachfühlen finden Sie unter Unsere Herberge / Nachdenken-Nachfühlen.

Obstbestimmung in der Naturherberge Affalter am 08. 10. 2017

Am Sonntag, den 08. Oktober von 10.00 Uhr - 16.00 Uhr, fand eine gut besuchte  Obstbestimmung mit dem Pomologen Manfred Schrambke statt.

Bettenkapazität erhöht !

Siehe - Unsere Herberge - Zimmer -

 

Naturherberge Affalter ist neuer Projektpartner von „Natur zum Anfassen“

 

Die Naturherberge Affalter ist ab 2017 Partner des Umweltbildungsprojektes „Natur zum Anfassen“. Einen Schultag lang beobachten, erkunden, entdecken und erfahren Schülerinnen und Schüler Spannendes und Interessantes über ihre Umwelt. Besondere Aufmerksamkeit erfährt in diesem Jahr das Thema „Leben am und im Teich – dem Froschkönig auf der Spur“.

 

 

MITGAS und enviaM sind Förderer des Umweltbildungsprojektes. Insgesamt nahmen bisslang mehr als 14.700 Schülerinnen und Schüler an den kostenlosen Exkursionstagen teil. Unterstützt wird das Schülerprojekt von der Sächsischen Bildungsagentur und vom Landesschulamt Sachsen-Anhalt. Seit 2016 ist Thomas Schmidt, sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Schirmherr von „Natur zum Anfassen“.

 

Zum Nachdenken und Nachfühlen (35)

„Besonders unvergeßlich aber war mir stets, was Alphonso uns damals über das Leben und Sterben der Motten erzählte, und noch heute bringe ich ihnen unter allen Kreaturen die größte Ehrfurcht entgegen. In den wärmeren Monaten geschieht es nicht selten, daß sich der eine oder andere Nachtflügler, aus dem kleinen Stück Garten hinter meinem Haus zu mir herein verirrt. Wenn ich am frühen Morgen dann aufstehe, sehe ich sie still irgendwo an der Wand sitzen. Sie wissen, glaube ich, sagte Austerlitz, daß sie sich verflogen haben, denn wenn man sie nicht vorsichtig wieder nach draußen entläßt, so verharren sie reglos, bis der letzte Hauch aus ihnen gewichen ist, ja sie bleiben, festgehalten durch ihre winzigen, im Todeskrampf erstarrten Krallen, am Ort ihres Unglücks haften bis über das Lebensende hinaus, bis ein Luftzug sie ablöst und in einen staubigen Winkel verweht. Manchmal beim Anblick einer solchen in meiner Wohnung zugrunde gegangenen Motte frage ich mich, was für eine Art Angst und Schmerz sie in der Zeit ihrer Verirrung wohl verspüren. Wie er von Alphonso wisse, sagte Austerlitz, gebe es eigentlich keinen Grund, den geringeren Kreaturen ein Seelenleben abzusprechen. Nicht nur wir und die mit unseren Gefühlsregungen seit vielen Jahrtausenden verbundenen Hunde und anderen Haustiere träumten in der Nacht, sondern auch die kleineren Säugetiere, die Mäuse und Maulwürfe, halten sich schlafend, wie man an ihren Augenbewegungen erkennen kann, in einer einzig in ihrem Inneren existierenden Welt auf, und wer weiß, sagte Austerlitz, vielleicht träumen auch die Motten oder der Kopfsalat im Garten, wenn er zum Mond hinaufblickt in der Nacht.“

W.G. Sebald (1944-2001), „Austerlitz“

Mehr zum Nachdenken und Nachfühlen finden Sie unter Unsere Herberge / Nachdenken-Nachfühlen.

Zitat der Woche

„Nun, in der Natur wird nichts als Unsinn getrieben. Die Schmetterlinge tanzen, die Käfer musizieren, der Pfau schlägt sein Rad, der Hahn benimmt sich grässlich albern, und unser nächster Verwandter, der Affe, hat nichts als Schabernack im Kopf ... Ich glaube, dass einem Apfelbaum seine Äpfel ziemlich unwichtig sind und dass er seinen Hauptspaß im Blühen und Duften und derlei zwecklosem Unsinn findet. Im Grunde ist es unter den Menschen auch nicht anders. Alles wirklich Wertvolle ist aus einer Spielerei hervorgegangen ... Ja, man kann soweit gehen zu sagen: Ein Mensch, der nicht weiß, dass er ein Narr ist, ist nicht nur kein Künstler, sondern versteht überhaupt nichts vom Leben.“
Egon Friedell (1878-1938)

Mehr Zitate der Woche finden Sie unter NABU / Hintergrund / Zitat der Woche.

Unser kleines Apfel - Birnen - ABC (6)

Ein Vertreter der geschmacklich absoluten Apfel - Spitzensorten ist ohne Zweifel der " Prinz Albrecht von Preußen ". Die Sorte wurde 1865 als Sämling aus "Kaiser Alexander", einer alten russischen Sorte, gewonnen. Einem Hofgärtner Braun ist damit ein grosser Wurf gelungen. Nicht nur die geschmacklichen, auch die krankheitsresistenten Eigenschaften sind sehr gut. Der Baum trägt regelmäßig, er kann wegen der Frosthärte des Holzes und seiner unempfindlichen Blüte bis in höhere Lagen gepflanzt werden. Um große, ansehnliche Früchte zu ernten, sollte das Fruchtholz durch einen moderaten Schnitt laufend verjüngt werden, der Dank ist eine wohlschmeckende Frucht.

Weitere Sortenbeschreibungen unter - Nabu - Streuobst -

Wer sich für das Thema - Veredeln und Schnitt von Obstgehölzen - interessiert, ist  immer Mitte April in der Naturherberge Affalter zum Obststammtisch, ein gern gesehener Gast, den genauen Termin finden Sie auf dieser Website.

 

 

 

 

Stadt Lößnitz

Schauen Sie auch auf den Internetseiten der Stadt Lößnitz.

 

 

 

 

 

Kontakt:

Naturherberge Affalter
Weg zur Jugendherberge
08294 Lößnitz OT Affalter
Telefon 03771 319806
Mobil 0176 78344058

naturherberge@gmx.de

 

 

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