Hutzentage in der Naturherberge Affalter

Jeweils Mittwoch, am 30. November, 7. Dez., 14.Dez. und 21.Dezember ab 14.00 Uhr, lädt die Naturherberge Affalter zum Hutzennachmittag ein. Beim gemütliche Austausch und Beisammensein wollen wir Spinnen, Stricken und Häkeln.

Wer Lust und Muse hat, ist gern gesehen.

Näheres unter Tel. 03771/319806

Mobil 017678344058

Hilfe für den Igel

Foto: Jan Gläßer

Trotz einiger Presseberichte über überfüllte Igelstationen ist es wenig wahrscheinlich, dass die Igelbestände ihre Talfahrt beendet haben und es jetzt wieder aufwärts geht. Der Igel braucht nach wie vor dringend unsere Hilfe. Mehr dazu, wie Sie ihm helfen können, erfahren Sie im Beitrag des NABU Aue-Schwarzenberg:
http://nabu-aue-schwarzenberg.de/hilfe-fuer-den-igel

Förderung für Internetauftritt Naturherberge Affalter

Eine Förderung aus dem Regionalbudget der LEADER-Region Westerzgebirge 2022 machte es möglich, dass die Internetseiten des NABU Aue-Schwarzenberg und der Naturherberge Affalter verbessert und auf ein neues Niveau gehoben werden konnten. Die Seiten waren in die Jahre gekommen und entsprachen nicht mehr den Ansprüchen, die heutzutage auf diesem Gebiet üblich sind. Damit soll versucht werden, mehr und auch jüngere Besucher zu interessieren und die Nutzung effektiver und hilfreicher zu gestalten, um die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes noch zu verbessern. 

Wir freuen uns über die neuen Internetauftritte und möchten uns für die finanzielle Unterstützung recht herzlich bedanken.

Gefördert durch:

Das Projekt wurde über das Regionalbudget der LEADER-Region Westerzgebirge im Rahmen von ELER gefördert. Zuständig für die Durchführung der ELER-Förderung im Freistaat Sachsen ist das Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL), Referat Förderstrategie, ELER-Verwaltungsbehörde.

Gute Apfelernte 2022

Apfelernte, Foto: Naturherberge Affalter

Nach zuletzt einigen flauen Jahren, gab es in diesem Jahr wieder einmal ungewöhnlich viel Obst in den Streuobstwiesen rund um Lößnitz und Affalter. 22 Tonnen kamen bei der Ernteaktion des NABU Mitte Oktober zusammen. Eine ungewöhnlich gute Ernte.
Seit 1995 läuft das Apfelsaftprojekt des NABU Aue-Schwarzenberg, bei dem Besitzer von Streuobstwiesen ihr Obst gegen Bezahlung und/oder Saft abgeben können und zudem die vom NABU bewirtschafteten Wiesen abgeerntet werden. Das Obst wird dann separat in einer Mosterei in Crossen/Elster gepresst und der NABU erhält so den Saft aus den Streuobstwiesen in der Region zurück. Der gelungene Versuch, die Bewirtschaftung von Streuobstwiesen etwas attraktiver zu machen.

Der besonders leckere, naturtrübe und gesunde Apfelsaft, ein Resultat der hohen Sortenvielfalt der verarbeiteten Äpfel, kann in der Naturherberge Affalter käuflich erworben werden. Ebenso – ganz nebenbei bemerkt – wie eine Vielzahl von selbstgemachten Marmeladen und Konfitüren aus den verschiedensten Wild- und Kulturfrüchten und Fruchtmischungen.

Herzlich bedanken möchten wir uns bei den vielen fleißigen Helfern, ohne die solche Mengen nicht zu bewältigen gewesen wären!

Broschüre zur biologischen Vielfalt im Westerzgebirge

Der Erhalt der biologischen Vielfalt wird angesichts der zunehmenden Schäden in Wald und Flur und der bedrohlichen Lage großer Teile der dort lebenden Tier- und Pflanzenwelt zu einer zunehmend wichtigen Aufgabe. Die droht allerdings angesichts des in Politik und Öffentlichkeit derzeit dominierenden Themas Klimawandel mehr und mehr zur Nebensache zu werden. Ein bedauerlicher Fehler, meinen Landschaftspflegeverband und NABU. Selbst in einer Region, die auf den ersten Blick noch einen vergleichsweise intakten Eindruck macht, haben es unsere wilden Mitbewohner immer schwerer. Einige Arten wie Rebhuhn und Auerhuhn haben wir in den letzten Jahrzehnten schon verloren. Derzeit sind die Wiesenbrüter wie Bekassine, Braunkehlchen und Wiesenpieper gerade dabei, sich aus dem sächsischen Teil des Westerzgebirges zu verabschieden. Wieder wird die Region ein Stück weit ärmer. Solche Artenverluste scheinen zwar so manchem vielleicht wenig dramatisch, sind aber nur die sichtbare Spitze eines Eisbergs. Eine Vielzahl von weithin unbekannten und unspektakulären Arten macht sich still und leise und weitgehend unbemerkt vom Acker, zum Beispiel viele Insektenarten.
Mit all diesen Dingen setzt sich die 198-seitige Broschüre „Lebendige Vielfalt vor der Haustür – Von der Vielfalt, Eigenart und Schönheit des Westerzgebirges „am konkreten Beispiel des Westerzgebirges auseinander. Insbesondere auch mit brisanten Themen, die kontrovers diskutiert werden, beispielsweise der Art und Weise des Waldumbaus, der intensiven Bejagung von Hirsch, Reh und Co., der Rückkehr des Wolfes, dem völlig unzureichenden Schutz unserer letzten Birkhühner oder auch Energiewende und Windkraft. Wer also nicht nur eine schöne heile Welt in Natur und Landschaft sucht, sondern einen genaueren Blick hinter die Kulissen werfen und auch erfahren möchte, was es für Möglichkeiten gibt, dem Verlust an Vielfalt entgegenzuwirken, der sollte sich die Broschüre besorgen. Ende 2021 erschienen, setzt sie die jahrelange intensive Öffentlichkeitsarbeit der beiden Verbände zu Natur und Landschaft des Westerzgebirges fort.

Sie ist kostenlos erhältlich in der Naturherberge Affalter und beim Landschaftspflegeverband.

Näheres zum Inhalt erfahren Sie hier: https://lpvwesterzgebirge.de/verein/publikationen/broschuerenundfaltblaetter/

„Artenreiche Insektenwelt – im Netz der Spinne“

„Artenreiche Insektenwelt – Im Netz der Spinne“ ist das Thema des diesjährigen Projektes -Natur zum Anfassen -.

Dieses Projekt wird seid vielen Jahren von Envia/Mitgas großzügig gefördert. Somit wird vielen Schulklassen ein kostenfreier Aufenthalt ermöglicht. Bei diesem Tagesprojekt wird durch eine Naturpädagogin das weitumfassende Thema der Insekten und Spinnen erörtert.